ADB:Aelst

aus Wikisource, der freien Quellensammlung

Wechseln zu: Navigation, Suche

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Aelst“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 (1875), ab Seite 126, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Aelst&oldid=883507 (Version vom 11. Dezember 2009, 11:47 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
Aegidius, Petrus
<<<Vorheriger
Aegidius, Petrus
Nächster>>>
Aelst, Nicolaus van
Band 1 (1875), ab Seite 126. (Quelle)
Autor [[| in Wikisource]]
Aelst in der Wikipedia
PND-Nummer OFF
(Datensatz, Rohdaten, Werke)
fertig
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

Aelst: Malerfamilie. Evert van A. wird in Houbraken’s Schouburgh der Nederlantsche Kunstschilders als ein Maler von Früchten, Harnischen etc. erwähnt; er soll nach ihm im J. 1602 zu Delft geb. und 1658 gest. sein. – Mehr Ruhm erwarb sich sein Neffe und Schüler Willem van A., † 1679, der sich gewöhnlich Guillelmo van Aelst zeichnete. Das Jahr seiner Geburt wußte Houbraken nicht; wenn man 1620 angegeben hat, so scheint dies nur auf der von Descamps, Vie des Peintres flamands, an den Rand geschriebenen Jahreszahl zu beruhen. Vier Jahre soll er nach Houbraken in Frankreich, sieben in Italien verweilt haben, besonders in Florenz, wo ihm der Großherzog eine goldene Kette und Medaille verehrte. 1656 aus Italien zurückgekehrt, brachte er einige Zeit in seiner Geburtsstadt Delft zu, dann zog er nach Amsterdam, wo er starb. Er malte mit etwas kühler, aber klarer und harmonischer Farbe, und in sorgfältiger Behandlung Blumen, Vögel, Jagdgeräthe, Fische, Früchte: seine Bilder (vgl. Meyer’s Künstlerlex.) haben in die vorzüglichsten Kabinette Eingang gefunden.

W. Schmidt.
Persönliche Werkzeuge