ADB:Aelst

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Artikel „Aelst“ von Wilhelm Adolf Schmidt in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 (1875), S. 126, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Aelst&oldid=1681510 (Version vom 30. September 2014, 17:52 Uhr UTC)
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Aelst: Malerfamilie. Evert van A. wird in Houbraken’s Schouburgh der Nederlantsche Kunstschilders als ein Maler von Früchten, Harnischen etc. erwähnt; er soll nach ihm im J. 1602 zu Delft geb. und 1658 gest. sein. – Mehr Ruhm erwarb sich sein Neffe und Schüler Willem van A., † 1679, der sich gewöhnlich Guillelmo van Aelst zeichnete. Das Jahr seiner Geburt wußte Houbraken nicht; wenn man 1620 angegeben hat, so scheint dies nur auf der von Descamps, Vie des Peintres flamands, an den Rand geschriebenen Jahreszahl zu beruhen. Vier Jahre soll er nach Houbraken in Frankreich, sieben in Italien verweilt haben, besonders in Florenz, wo ihm der Großherzog eine goldene Kette und Medaille verehrte. 1656 aus Italien zurückgekehrt, brachte er einige Zeit in seiner Geburtsstadt Delft zu, dann zog er nach Amsterdam, wo er starb. Er malte mit etwas kühler, aber klarer und harmonischer Farbe, und in sorgfältiger Behandlung Blumen, Vögel, Jagdgeräthe, Fische, Früchte: seine Bilder (vgl. Meyer’s Künstlerlex.) haben in die vorzüglichsten Kabinette Eingang gefunden.

W. Schmidt.