ADB:Aepli, Melchior

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Aepli, Melchior“ von August Hirsch in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 (1875), S. 130, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Aepli,_Melchior&oldid=1681560 (Version vom 20. September 2014, 16:01 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Aepinus, Johannes
Band 1 (1875), S. 130. (Quelle)
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand Juli 2009, suchen)
GND-Nummer 128352396
Datensatz, Rohdaten, Werke, Online-ADB/NDB, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|1|130|130|Aepli, Melchior|August Hirsch|ADB:Aepli, Melchior}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=128352396}}    

Aepli: Joh. Melchior A., Arzt, 1744 in Dießenhofen geboren, lebte anfangs als Arzt in seiner Heimath, wurde später zum fürstl. hohenzollerisch-siegmaringischen Hofrathe und Leibarzte ernannt, und † 14. Jan. 1813 in Constanz, nachdem er in den letzten Jahren seines Lebens in Folge schwerer Erkrankung sich vollständig von der Praxis zurückzuziehen gezwungen gewesen war. – A. ist vorzugsweise wegen seiner vortrefflichen Vorschriften über die Behandlung der Nachgeburtsperiode, resp. über die Indication zu künstlicher Entfernung der Nachgeburt zu nennen („Die sichere Zurücklassung der Nachgeburt in bestimmten Fällen“ etc. 1776); er gehört mit zu den ersten Geburtshelfern, welche rationelle Grundsätze in dieser Beziehung ausgesprochen haben; seine übrigen litterarischen Leistungen sind nicht bedeutend.

Alex. Aepli (Neffe), Denkmal auf J. M. Aepli. St. Gallen 1815. 8.
A. Hirsch.