ADB:Aldgisl

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Artikel „Aldgisl“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 (1875), ab Seite 327, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Aldgisl&oldid=803643 (Version vom 24. Dezember 2009, 09:48 Uhr UTC)
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Aldgisl, König der Friesen in der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts, zur Zeit des Frankenkönigs Dagobert II. Er ist der erste historisch beglaubigte König dieses Volkes, das damals von den Franken noch in keinem Theile unterworfen war und mit ihnen im Frieden lebte. Unter A. wurde von Wilfried, dem Bischofe von York, im J. 677 das Christenthum mit Erfolg in Friesland gepredigt. Sein Sohn und Nachfolger K. Radbod, unter welchem sich das Verhältniß zu dem fränkischen Reiche rasch und zu Ungunsten der Friesen änderte, wird schon im 9. Jahrzehnt des gen. Jahrhunderts authentisch genannt. (S. v. Richthofen, Vorwort zu seiner Ausgabe der Lex Frisorum in MGH. Leges III. p. 641).

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