ADB:Becman, Christian

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Artikel „Becman, Christian“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 2 (1875), ab Seite 240, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Becman,_Christian&oldid=568582 (Version vom 25. Dezember 2009, 18:42 Uhr UTC)
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Becmann: Christian B., protestantischer Theolog und Schulmann, geb. 20. Sept. 1580 zu Steinbach im Meißnischen, studirt seit 1599 in Leipzig, wird 1608 Schulrector zu Naumburg, Mühlhausen, Amberg; 1625 im dreißigjährigen Kriege durch Kurfürst Max von Baiern von da vertrieben, flüchtete er mit Lebensgefahr nach Bernburg, wird zuletzt Superintendent zu Zerbst und Lehrer der Theologie am Gymnasium daselbst, † 17. März 1648. Außer philologischen und logischen Lehrbüchern (z. B. „Manuductio ad linguam latinum“, 1607, „De orinige l. lat.“, 1609) schrieb er auch theologische Streitschriften, z. B. über die Lehre von der Ubiquität („Anatomia univeralis triumphans“) gegen die Socinianer u. A., „Opuscula varia“, Hanov. 1619. – Er ist der Vater des berühmten Theologen und Historikers Johann Christoph Becmann, geb. 1641, s. Becmann, Anhaltische Historie Th. VII. S. 325 ff.; Freher, Theatr. erudit.

Wagenmann.
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