ADB:Bernhard II. (Bischof von Verden)

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Artikel „Bernhard II. (Bischof von Verden)“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 2 (1875), ab Seite 455, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Bernhard_II._(Bischof_von_Verden)&oldid=900994 (Version vom 25. Dezember 2009, 05:22 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
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Bernhard von Septimanien
Band 2 (1875), ab Seite 455. (Quelle)
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Bernhard II., bei Thietmar stets Bernhardius, auch Berngerus genannt, Bischof von Verden 993–1013, sah seinen Sprengel unter harten Wendeneinfällen leiden. 1002 war er – nach Thietmar – am 24. und 25. Juli bei der Huldigung König Heinrichs II. in Merseburg, am 4. Juli 1005 bei der großen unter des Königs Vorsitz gehaltenen Bischofssynode zu Dortmund, wo eine gegenseitige Todesfeier und eine Fastenordnung decretirt wurde (Thietmar VI. 12. S. 189 bei Laurent), dann auf der Synode zu Frankfurt bei Stiftung des Bisthums Bamberg. Am 2. März 1106[1] war er bei Heinrich II. in Merseburg und am 12. März in Frose (v. Hodenberg, Verd. Geschichtsqu. II. S. 21 ff.), am 23. Jan. 1013 in Werla, wo er die Urkunde über Beilegung des Streites zwischen Mainz und Hildesheim um die Abtei Gandersheim mitunterschrieb als Berngerus (laut Spangenberg, Neues vaterl. Archiv 1828. 1 p. 271). Sein Versuch, dem Hamburger Erzbistum das in seinem Sprengel liegende Kloster Ramelsloh zu entreißen, scheiterte (Hamb. Urk.-B. I. Nr. 58, wo Adam und Thietmar allegirt sind). Er starb am 25. Juli 1073[2]. Die Nachricht, daß Kaiser Heinrich II. ihm nachgeweint habe, ist apokryph.

Vgl. Wedekind, Roten; Pfannkuche, Gesch. Verdens I.
Krause.

[Bearbeiten] [Zusätze und Berichtigungen]

  1. S. 455. Z. 13 v. o. l.: 1006 st. 1106. [Bd. 3, S. 793]
  2. S. 455. Z. 20 v. o. l.: 1013 st. 1073. [Bd. 3, S. 793]
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