ADB:Cellius, Erhard

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Artikel „Cellius, Erhard“ von Karl August Klüpfel in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 4 (1876), S. 82, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Cellius,_Erhard&oldid=2160895 (Version vom 26. Oktober 2014, 00:17 Uhr UTC)
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Cellius: Erhard C., Professor der Beredsamkeit und Geschichte in Tübingen 1582–1606, geboren 1546 zu Zell bei Pfeddersheim in der Pfalz, hieß ursprünglich Ehrhard Horn, wurde aber später von seinem Geburtsort Cellius genannt; erhielt seine Gymnasialausbildung in Mainz und Düsseldorf. Studirte 1564–67 in Tübingen und erwarb in letzterem Jahre daselbst die Magisterwürde, wurde 1568 Rector des Contuberniums daselbst und 1582 an die Stelle des nach Laibach abgegangenen Nicodemus Frischlin außerordentlicher Professor der Artistenfacultät, 1587 ordentlicher und starb als solcher 1606. Er ist der Verfasser vieler akademischer Gelegenheitsschriften und gab eine Sammlung von kurzen Lebensbeschreibungen der Tübinger Professoren von 1577–1595 mit selbstgefertigten Holzschnitten heraus, die unter dem Titel: „Imagines professorum Tubingensium“ in seinem Verlag erschienen sind, übrigens nur geringen Werth haben. Seine Vorlesungen hatten die Erklärung griechischer und römischer Classiker, Rhetorik und Geschichte zum Gegenstand, galten übrigens für langweilig.

Vgl. Caspar Bacher’s Oratio funebris de vita et obitu Erh. Cellii. Tubingae 1607. Klüpfel, Geschichte der Universität Tübingen S. 94.
Klüpfel.