ADB:Corvinus, Laurentius

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Artikel „Corvinus, Laurentius“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 4 (1876), ab Seite 510, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Corvinus,_Laurentius&oldid=936961 (Version vom 25. Dezember 2009, 15:28 Uhr UTC)
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Band 4 (1876), ab Seite 510. (Quelle)
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Laurentius Corvinus in der Wikipedia
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Corvinus: Laurentius C. (eig. Rab), Humanist, geb. um 1465 zu Neumark in Schlesien, lehrte 1488 als Magister an der Universität Krakau, wo er mit Conrad Celtis in nähere Beziehung trat, dem er mannigfache Anregung und Förderung seiner Studien verdankte, wirkte dann längere Zeit als Lehrer in Breslau, trat 1516 als Rathsschreiber in die Dienste der Stadt Thorn, wurde aber schon 1518 als Stadtschreiber nach Breslau zurückberufen, wo er für die Einführung der Reformation thätig war und am 21. Juli 1527 starb. Er hat verschiedene lateinische Dichtungen („De Apolline et novem Musis“, „Epicedium in Alexandrum Polon. regem“ u. a.), Lehrbücher des lateinischen Stils und der Poetik („Latinum idioma“, „Hortulus elegantiarum“ und „Compendiosa carminum structura“) und eine Einleitung zu dem geographischen Werke des Ptolemaeus („Cosmographia dans manuductionem in tabulas Ptolemaei“) verfaßt.

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Vgl. M. Hankii De Silesiis indigenis eruditis – liber singularis (Lipsiae 1707) p. 204 ss.; E. Böcking, Ulrici Hutteni operum supplementum T. II. p. 351 s.
Bursian.
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