ADB:Döll, Friedrich Wilhelm

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Artikel „Döll, Friedrich Wilhelm“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 5 (1877), ab Seite 313, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:D%C3%B6ll,_Friedrich_Wilhelm&oldid=569769 (Version vom 24. Dezember 2009, 00:38 Uhr UTC)
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Döll: Friedrich Wilhelm D., Bildhauer, geb. zu Veilsdorf bei Hildburghausen um das J. 1750, † 1816 zu Gotha. Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha schickte ihn 1770 mit Houdon nach Paris, um dort seine Kunst gründlich zu studiren. Von dort ging er 1773 zu gleichem Zwecke nach Rom, bis er 1781 nach Gotha zurückberufen und zum Hofbildhauer und 1786 zum Professor ernannt wurde. Von seinen Werken sind zu nennen: Lessing’s Denkmal in der Bibliothek zu Wolfenbüttel; eine Hygiäa; eine Minerva; Glaube, Liebe und Hoffnung in der Hauptkirche[1] zu Lüneburg; ein Basrelief, Gustav Adolf darstellend, von einer Victoria gekrönt, für den Fürsten von Anhalt-Dessau; 22 Hautreliefs in Stuck an der fürstlichen Reitbahn zu Dessau und die Büsten von Menges, Winckelmann, besonders Keppler (zu Regensburg).

Aug. Beck, Ernst II., Herzog von Sachsen-Gotha und Altenburg. Gotha 1854, S. 241.
Beck.

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  1. S. 313. Z. 13 v. u. l.: Klosterkirche zu St. Michaelis (st. Hauptkirche). [Bd. 6, S. 795]
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