ADB:Dietrich von Landsberg

aus Wikisource, der freien Quellensammlung

Wechseln zu: Navigation, Suche

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Dietrich von Landsberg“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 5 (1877), ab Seite 186, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Dietrich_von_Landsberg&oldid=569623 (Version vom 11. Dezember 2009, 06:23 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
Dietrich (Markgraf der sächsischen Ostmark)
Band 5 (1877), ab Seite 186. (Quelle)
Autor [[{{{9}}}|{{{9}}} in Wikisource]]
Dietrich II. (Lausitz) in der Wikipedia
Nach PND-Nummer Suchen
fertig
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

Dietrich, zweiter Sohn des Markgrafen Konrad von Meißen, erhielt aus der väterlichen Erbschaft Eilenburg, wird auch nach dem von ihm erbauten Schloß Landsberg genannt; ist Stifter des Cisterzienserklosters Dobrilugk. Gleich seinen Brüdern ein treuer Anhänger Kaiser Friedrichs I. und ein heftiger Gegner Heinrich des Löwen, an dessen Zuge gegen die Abodriten er 1160 Theil genommen hatte, trat er gegen diesen besonders erbittert auf dem Tage zu Magdeburg auf, weil Heinrich die Nordslaven zu einem Einfall in die Niederlausitz gereizt hatte. 1184 auf dem Reichstage zu Mainz erkrankt, † er 9. Febr. 1185 auf dem Petersberge. Von seiner Gemahlin Dobergana oder Lucardis, einer Tochter Boleslaws III. von Polen, lebte er lange getrennt und während dieser Zeit mit Kunigunde, Wittwe des Grafen Bernhard von Plötzke, die ihm einen Sohn Dietrich gebar, der, nachher legitimirt, Bischof von Merseburg wurde. Sein rechtmäßiger Sohn Konrad fand 1175 seinen Tod im Turnier, weshalb Dietrichs Erbe und Lehen auf seinen Bruder Dedo von Rochlitz übergingen.

Persönliche Werkzeuge