ADB:Friedrich Ludwig (Herzog von Württemberg)

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Artikel „Friedrich Ludwig (Herzog von Württemberg)“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 8 (1878), ab Seite 52, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Friedrich_Ludwig_(Herzog_von_W%C3%BCrttemberg)&oldid=908359 (Version vom 10. Dezember 2009, 20:01 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
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Friedrich Ludwig, der fünfte Sohn des Herzogs Friedrich Karl von Würtemberg-Winnenthal, am 5. November 1690 geboren, kam 1703 nach Dresden an den sächsischen Hof, um seine Studien zu vollenden. Mit 18 Jahren trat er als Freiwilliger in holländische Dienste und diente in den Niederlanden mit seinem älteren Bruder Heinrich Friedrich bis zum Ende des Kriegs. Nach geschlossenem Frieden kehrte Friedrich Ludwig nach Dresden zurück und nahm in den folgenden Jahren am Krieg gegen die Schweden in Pommern Theil. Vom Kurfürsten von Sachsen wurde er 1726 zum General der Reiterei ernannt. [53] Bald darauf aber trat er als Generalfeldmarschallieutenant in kaiserliche Dienste und erhielt 1732 die Aufgabe, die Insel Corsica, welche sich gegen Genua’s Oberherrschaft aufgelehnt hatte, wieder zu unterwerfen. Bei der glücklichen Ausführung dieses Auftrags zeigte sich der Herzog ebenso klug als tapfer. 1734 commandirte er gegen die Franzosen in Oberitalien, wo er in der blutigen Schlacht bei Guastalla am 19. September 1734 seinen Tod fand.

Pfister.
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