ADB:Grünewald, Ernst Friedrich

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Artikel „Grünewald, Ernst Friedrich“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 10 (1879), ab Seite 52, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Gr%C3%BCnewald,_Ernst_Friedrich&oldid=552410 (Version vom 11. Dezember 2009, 03:08 Uhr UTC)
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Grünewald: Ernst Friedrich G., geb. zu Darmstadt am 1. März 1801, gest. am 26. Novbr. 1848, Kupferstecher und Dichter. Auf dem Gymnasium seiner Vaterstadt vorgebildet, erlernte er die Kupferstechkunst bei Susemihl in Darmstadt und darauf bei Professor Frommel in Karlsruhe. Hier stand er zugleich in geistig förderndem Verkehr mit Männern wie Ludwig Robert, Jos. v. Auffenberg und Aloys Schreiber, die ihn auch zur Cultivirung seines Dichtungstalentes und zur Herausgabe seines ersten Bandes „Dichtungen“ (1827), lyrische und dramatische Arbeiten enthaltend, ermunterten. Diesem folgten 1842–48 noch 2 Bändchen „Grotesken“, humoristisch-satirische Dichtungen, die neueste Kunst betreffend. 1828 nach Darmstadt zurückgekehrt, ward er 1829 zum Hofkupferstecher ernannt. Er führte dort zuerst das Stahlätzen ein. Nach einer Kunftreise nach London im J. 1837 errichtete er auch eine Kupferdruckerei. 1840 verband er sich mit William Cooke.

Brümmer’s Dichterlex. II. S. 65.
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