ADB:Haugwitz, Adolph von
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H1lugwitz: August Adolf v. H. (deutscher Dichter) ist geboren 1645 zu Uebigau in der Oberlausitz. Nach längeren Studien in Wittenberg finden wir ihn, da ein Verwandter von ihm Hofmarschall in Dresden war, dort eifrig fürs Theater thätig. Außerdem trieb er historische Studien und verfaßte mehrere Tractate, u. a. „?r0(1r0111us 1usztjous b. O. j11tsgrj 8.1i0u„jus quO11(18.m (1S 1.u– 88.tjz 0011Sc:rjpti St pub1i(:ze 1uoj (1o11mi(1j tru0tztus Budissin 1681, und „’1’rw(s [57] tatus (1S zu18.e er rsg11j msu–9S011z11js„ 1690. Hauptsächlich war er jedoch Dichter und gehör als solcher zur zweiten schlesischen Schule. Im J. 1684 erschienen seine Dtchtungen unter dem Titel: „19ro(11–0mus poetjOus –oder *poetischer Vortrab, bestehende aus unterschiedenen Trauer- und Lust-Spielen, Sonetten, Oden, Elegien 2c.“ Die drei darin enthaltenen dramatischen Arbeiten „Maria Stuarda“ (1683), „Soliman“ und „Flora“ (alle drei in Versen) sind nach Gottsched auch als Einzeldrucke erschienen. Soliman (1684) ist ein Stück gleichen Stoffes mit Lohensteins Jbrahim Bassa (aus Zesen’s übersetztem Romane Jbrahim und Isabelle,): Flora ist die Bearbeitung eines französischen Ballets. Wie man aus der Vorrede des Prodromus erfährt, hatte er auch einen Wallenstein auszuarbeiten vor, der diese beiden Tragödien ausstechen sollte. Er starb 1706 auf seinem Gute Uebigau als Landesbestallter der Oberlausitz. Otto, Lexikon der oberlausitzischen Schriftsteller, Gervinus, Goedeke.