ADB:Heinrich II. (Herzog von Schlesien-Schweidnitz)

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Artikel „Heinrich II. (Herzog von Schlesien-Schweidnitz)“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 11 (1880), ab Seite 615, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Heinrich_II._(Herzog_von_Schlesien-Schweidnitz)&oldid=938390 (Version vom 24. Dezember 2009, 04:09 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
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Heinrich VI. (Herzog von Schlesien)
Band 11 (1880), ab Seite 615. (Quelle)
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Heinrich, Herzog von Schlesien-Schweidnitz, stirbt etwa 1343/44. Von den vier Söhnen Bolko’s I. pflanzten nur zwei ihr Geschlecht weiter fort, nämlich Bernhard, der die schweidnitz-jauersche, und Bolko, der die münsterbergische Linie begründete, und von diesen beiden Linien ist gerade die ältere an Ansehen und Ländern reichere wieder sehr früh erloschen. Denn von den zwei Söhnen des 1326 verstorbenen Bernhard hinterläßt der Aeltere, der mächtige Bolko II. (vgl. dessen Biographie) keine Erben; von dem Jüngeren, dem hier in Frage kommenden H. (der vielfach mit seinem Oheim, Heinrich von Jauer verwechselt worden ist) wissen wir eigentlich nur soviel, daß ihm Schweidnitz zugefallen war, und daß er am Hofe des ungarischen Königs Karl Robert die Hand von dessen Tochter Katharina zu gewinnen vermochte, die ihm dann eine Tochter Anna gebar. H. scheint bald nach 1343, wo er das letzte Mal urkundlich erwähnt wird, gestorben zu sein. Seine Tochter, zugleich die Erbin ihres Oheims Bolko’s II. hat dann bekanntlich im J. 1353 Kaiser Karl IV. heimgeführt.

Grotefend, Stammtafeln der schlesischen Fürsten S. 39, Nr. 10.
Grünhagen.
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