ADB:Hufeland, Friedrich
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Huselund: Friedrich H., Arzt, Bruder von C. W. H., ist den 18. Juli 1774 in Weimar geboren. Er hatte in Jena Medicin studirt, 1797 daselbst den Doctorgrad erlangt und sich in seiner Vaterstadt als Arzt niedergelassen, wo er 1810 zum Hof- und Stadtphysicus und zum Garnisonsarzte ernannt wurde. Im J. 1811 habilitirte er sich als Privatdocent der Medicit1 an der Universität in Jena, wurde 1812 zum 1’rok. e:-ct„1– t0rc1. befördert, siedelte in diesem Jahre aber alsi–0k. 0r(1. an der medicinisch-chirurgischen Friedrich-Wilhelms Akademie und als 1?1–Ok. 8:(tret01–t1. an der medicinischen Facultät nach Berlin über und ist hier am 21. April 1839 gestorben. – H. gehörte zu den naturphilosophischen Träumern jener Zeit, welche ein Opfer des Mesmeritsmus wurden. Er hat seine Anschauungen auf diesem Gebiete der Nachtseite der Medicin in zwei Schriften niedergelegt, in einem in Meufels Archiv für Physiologie, 1804, 1s. S. 2:25, veröffentlichten Artikel, in welchem er Electricität, Galvanismus und thierischen Magnetiszmus als Modificationen ein und derselben Grundkraft, und Erregung des thierischen Magneti-Smus alß Folge einer Erregung galvanischer Electricität durch thierische Theile erklärt, und in einer größeren Arbeit „Ueber Sympathie", 1811 (1812), in welcher er diese Idee weiter ausführt und namentlich über die Sympathie der Individuen unter einander und zwischen Individuum und Universum speculir:.