ADB:Kalteisen, Heinrich
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K11lteise1l: Heinrich .8k., geb. gegen Ende des 14. Jahrhunderts zu Ehrenbreitstein im Trier’schen, legte als Mitglied des Dominicanerordens seine Studien in Wien und Köln zurück, lehrte sodann an der Kölner Universität die heilige Schrift und bekleidete hierauf (bis a. 14:24) daß Amt eines ll1quisit01– x;eo01–:t1js für Deutschland. Im 1431 wurde er zur Theilnahme an den Verhandlungen des Basler Concils berufen und hatte auf demselben 5t. 143Z eine dreitägige Difputation mit dem Hussitenpriester Ulrich von der Partei der Orphani c1S 1ib0r:t 7Srbj 1)ei 1a1sic-(1j(r1t.io11e zu führen, welche sich in esi1isji 1.ectt. :mt,j(1(1. und in den Concilienausgaben abgedruckt findet (ein Aszug derselben bei Werner, Gesch. d. apolog. u. polem. Lit. 111, S. 654 ff.). Im J. 1437 scheint er dem Concil zu Ferrara-Florenz beigewohnt zu haben; wenigstens stand er bei Papst Eugen IV. in Gunst, der ihn zum Il-1gjster 8. 19a1atjj ernannte, welche Würde er 10 Jahre inne hatte. Papst Nikolaus V. erhob ihn zum Erzbischof von Drontheim und Cäfaria j. p. (si452s). Gegen Ende seines Lebens zog er sich in ein Kloster seines Ordens zu Coblenz zurück, woselbst er am 2. Octbr. 1465 verstarb. Aus seinen Schriften (Verzeichniß derselben bei bJ011.–zr(1 St cLuetjt Script. 0. 1’. 1.„ p. 829 ff.) heben wir außer der oben erwähnten 1)isi1utsti0 noch hervor: comm. j11 8entt.?St1–. l–omb.“; „Se1–111o11es Sw:1–j“; „1)e arte 8e1–1110(:jnau(1j“; „Spe0111um (10yoti011is rb)stt1mi(:um cum zurea k’s„brj(:8“ (abgedruckt in des Dominicaners Fr. Steill kJp11emerjc.1es (1o111i11jc:u1os(:rs1e- Dillingen 1692).