ADB:Lairitz, Johann Georg

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Artikel „Lairitz, Johann Georg“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 17 (1883), ab Seite 528, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Lairitz,_Johann_Georg&oldid=489898 (Version vom 24. Dezember 2009, 20:31 Uhr UTC)
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Lairitz: Johann Georg L., oder Layritz, ward den 15. Juli 1647 zu Hof geboren, machte auf dem dortigen Gymnasium so gute Fortschritte, daß er ein Stipendium Academicum aus Heilbronn erhielt, welches ihm ermöglichte 1664–67 das Gymnasium zu Bayreuth und darauf 1667–71 die Universität Jena zu besuchen. Hier ward er 1671 Magister. Nachdem er in verschiedenen Familien als Hauslehrer gewirkt hatte, ward L. im Herbst 1673 als Professor der Kirchen- und Profangeschichte an das Gymnasium zu Bayreuth berufen. 1675 ward L. die Aufsicht über die fürstliche Bibliothek und die Privatunterweisung der beiden markgräflichen Prinzen Erdmann Philipp[WS 1] und Georg Albrecht[WS 2] übertragen, 1685 ward er Diaconus an der Hofkirche zu Bayreuth, 1688 Superintendent zu Neustadt an der Aisch, 1697 Oberpfarrer, Oberhofprediger, Generalsuperintendent und Kirchenrath zu Weimar, sowie Director des dortigen Gymnasiums. Durch ihn ist in Weimar 1699 die Confirmation eingeführt worden. Er starb am 4. April 1716. Seine zahlreichen Schriften (s. Döring) beweisen, daß er in Kirchen- und Weltgeschichte wohl bewandert und als Prediger ein würdiger und milder Vertreter lutherischer Orthodoxie war.

B. Pünjer.


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  1. Erdmann Philipp (1659–1678), ältester Sohn des Markgrafen Georg Albrecht von Brandenburg-Kulmbach (1619–1666).
  2. Georg Albrecht (1666–1703), jüngster Sohn des Markgrafen Georg Albrecht von Brandenburg-Kulmbach (1619–1666).
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