ADB:Ott, Christoph

aus Wikisource, der freien Quellensammlung

Wechseln zu: Navigation, Suche

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Ott, Christoph“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 24 (1886), ab Seite 551, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Ott,_Christoph&oldid=865974 (Version vom 23. Dezember 2009, 22:05 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
Otmar (Drucker- und Verlegerfamilie)
Nächster>>>
Ott, Hans
Band 24 (1886), ab Seite 551. (Quelle)
Autor [[| in Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand Oktober 2009)
PND-Nummer 128531347
(Datensatz, Rohdaten, Werke)
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal korrekturgelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.

Ott: Christoph O., geb. zu Freiburg i. B. 1612, gehörte seit seinem 16. Lebensjahre dem Jesuitenorden an und verwaltete zuerst das Lehramt der Humaniora und der Philosophie in den Schulen des Ordens, widmete sich aber später ausschließlich der Seelsorge und dem Predigtamte. Damit in Verbindung stand seine Betheiligung an der confessionellen Controverse: Demonstratio catholicae veritatis (Augsburg 1660, gegen den Pastor Thomas Hopfer); confutatio Tremelliana (Augsburg 1662, gegen den Apostaten Joh. G. Tremellius); Ursachen über Ursachen weßhalb man katholisch soll werden (Augsburg 1664; dagegen der Preßburger Pastor Anton Reiser: „Ursachen ohne Ursachen“ u.s.w.) – Daneben pflegte O. auch das Geschichtsfach: „Historia nova saeculi nostri XVII ferreo-aurei, complectens gesta per Imperium Romano-Germanicum sub Rudolpho II, Matthia I, Ferdinando II et Ferdinando III“ (Innsbruck 1682, als Fortsetzung der Historia Mundi des P. Tursellin), ferner: „Roma gloriosa oder das glorwürdige Rom in seinen 249 Päpsten“ (Innsbruck 1676). „Unvergleichliche Ehrencron u.s.w.“ (Verzeichniß berühmter Convertiten) Dillingen 1686.

Siehe Backer I, S. 529 f.
Werner.
Persönliche Werkzeuge