ADB:Tageno

aus Wikisource, der freien Quellensammlung

Wechseln zu: Navigation, Suche

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Tageno“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 37 (1894), ab Seite 353, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Tageno&oldid=484405 (Version vom 24. Dezember 2009, 17:59 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
Tag, Christian Gotthilf
Nächster>>>
Tagino
Band 37 (1894), ab Seite 353. (Quelle)
Autor [[{{{9}}}|{{{9}}} in Wikisource]]
Nach PND-Nummer Suchen
unkorrigiert
Dieser Text wurde noch nicht korrekturgelesen. Allgemeine Hinweise dazu findest du auf dieser Seite.

Tagen:): T., Dekan der Passauer Kirche, läßt sich zuerst am 29. November 1184 als Notar und Caplan des Bischofs nachweisen; 1188 ist er Notar und Priester an einer Andreaskirche. Am 16. Mai 1189 war er Dekan und bes gleitete den Bischof Dietpold auf dem Kreuzzuge. Ohne Zweifel von seiner Hand ist der Brief des Bischofs von Philippopel an den Herzog Liup old von Oesterreich, welcher in seinen Reisebericht aufgenommen ist; kurze, aber genaue Notizen, hier und da in ausführlichere Darstellung übergehend, schließen sich daran; bis zum Tode des Kaisers am 10. Juni 1190, woran sich noch wenige Zeilen bis zum 21. Juni schließen. Der Bischof starb zu Tripolis am 3. November, T. schon etwas früher. Im Kloster Reichersperg, wohin T. seinen Bericht geschickt hatte, fand ihn Aventin und gab ihn heraus, doch nicht, ohne nach seiner Weise den Text etwas zu verändern. Etwas verkürzt hatte ihn schon Magnus von Reichersberg in seine Chronik aufgenommen. Auch Ansbert hat in seine Relation die zweite Hälfte des T. wörtlich aufgenommen, welche ihm wohl schon auf dem Kreuzzuge bekannt wurde. Diese Verhältnisse sind sehr genau untersucht worden von A. Chroust in seinem Buche: Tageno, Ansbert und die llist0ris. peregrjvo1–um. Graz 1892.

W. Wattenbach.
Persönliche Werkzeuge