ADB:Zusätze und Berichtigungen (Band 55)

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Artikel „!Zusätze und Berichtigungen 55“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayrischen Akademie der Wissenschaften, Band 55 (1910), ab Seite 888, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Zus%C3%A4tze_und_Berichtigungen_%28Band_55%29&oldid=351389 (Version vom 7. August 2008, 21:21 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
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Band 55 (1910), ab Seite 888. (Quelle)
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Inhaltsverzeichnis

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Zusätze und Berichtigungen.

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Band I.

S. 115. Z. 17–16 v. u. l.: Der letzte Fürst, welcher Friedrich ll. den Eid geleistet, ist A. der erste gewesen, welcher ihn brach.

S. 768. Z. 21 v. u.: Die Mittheilung, daß George (so, nicht Georg) Bähr, Erbauer der Frauenkirche in Dresden, an den Folgen eines unglücklichen Falles vom Gerüste der Kirche gestorben sei, hat die neuere Forschung ebenso widerlegt, wie die erst 100 Jahre (1834) nach seinem Ableben (1738) aufgetauchte und trotz früherer Widerlegung auf unsere Zeit gekommene, anderweit verbreitete Legende, B. habe durch Sprung vom Gerüste Selbstmord verübt. Der Rathsarchivar und Stadtbibliothekar Prof. Dr. Otto Richter in Dresden hat 1896 aus alten Stadtrechnungen, Rathsprotokollen u. s. w. ermittelt, daß B. an einer „langwierigen, lagerhafften Krankheit“ gelitten und acht Tage vor seinem Tode den Abschied als Rathszimmermeister erbeten und erhalten hat; weshalb für ihn keine Veranlassung mehr vorlag, „den Bau der Frauenkirche einer nochmaligen Prüfung zu unterwerfen und die Gerüste zu besteigen, selbst wenn die noch als fortdauernd bezeugte lagerhafte Krankheit ihm dies gestattet hätte.“ Und in vom Stadtrath geführten Kirchennachrichten, die als Ersatz für verbrannte Kirchenbücher dienen, fand Dr. Richter als am 20. März 1738 begraben verzeichnet: „H. George Bähr, E. Hoch Edl. Rath Baumeister, ein Ehem. 72 Jahr, an Steckfl. und Verzehrung, See G. in eigen Hause. – St. Joh.“ Vgl. Richter, Meister George Bährs Tod, Dresdner Geschichtsblätter 1896, Nr. 4.

Ernst Arnold.

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Band II.

S. 110. Z. 9 v. u.: Der Verfasser der ersten deutschen Augenheilkunde („ .... Augendienst“ 1583), Georg Bartisch („Burger, Oculist, Schnit- und Wundarzt in der Churfürstlichen Alten Stadt Dreßden“ – Dresden-Neustadt –), stammte nicht aus Osnabrück, sondern aus Königsbrück im Königreiche Sachsen. Sein gedachtes, für den Culturhistoriker noch wichtiges, dem Kurfürsten August zu Sachsen gewidmetes Werk besitzt die königl. öffentl. Bibliothek zu Dresden („Ophtalm. 3“) in dem prachtvoll gebundenen, mit Goldschnitt versehenen Dedicationsexemplar, in dem die Blätter 5–10 – leider! – fehlen.

Theodor Distel.

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Band III.

S. 707. Z. 26 v. u.: Ueber den Jesuiten Franz Callenbach ist neuerdings von Dr. R. Dammert eine Monographie erschienen, welche ihn cultur- und litterarhistorisch behandelt, seine Biographie und Bibliographie bringt (1903); zu beziehen durch Troemer’s Univ.-Buchhandlung, Freiburg i. Br.

S. 793. Z. 20 v. o: Joh. Gottfr. Biedermann wurde geboren am 19. August 1705 zu Plauen im Voigtlande als Sohn des Bürgers und Sattlers Johann Heinrich B. (Acten des Gebrechenamts zu Würzburg aus den Jahren 1736 ff. im Würzburger Kreisarchiv).

F. Hüttner.

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Band V.

S. 240. Z. 1 v. o. l.: Plieningen (statt Plöningen).

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Band VI.

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Band VII.

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Band VIII.

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Band X.

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Band XII.

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Band XIII.

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Band III.

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Band XVI.

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Band XVII.

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Band XVIII.

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Band XXII.

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Band XXIII.

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Band XXIV.

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Band XXVII.

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Band XXVIII.

S. 317. Z. 15 v. u.: Friedrich Zarncke hat (Berichte der philol.-histor. Cl. d. Kgl. Sächs. Gesellsch. d. Wiss. zu Leipzig, Sitzg. v. 8. Dec. 1894) den Helden des Lustspiels „Graf Ehrenfried“ von Christian Reuter (1700) nachgewiesen, auch aus einem Spottgedichte der Gräfin Aurora v. Königsmarck („Der Name pranget an der Stirn“) über Georg Ehrenfried v. Lüttichau auf denselben geschlossen und dessen Geburtsjahr ins Jahr 1667 gesetzt. Aus dem Willkommenregister des königlichen Schlosses Moritzburg ergibt sich zu dem Gesagten Folgendes: Am 1. Januar 1694 war Kurfürst Johann Georg IV. zu Sachsen in fideler Gesellschaft, auch mit seiner "Gräfin von Rochlitz", dort. Unser Pseudograf trug damals seinen Namen eigenhändig in das erhaltene Zechbuch ein, und der Kurfürst zeichnete daneben einen Ochsenkopf, an dem die Worte stehen:

„So war gestalt an seinen [!] bart und haren
her Litig als er war bey 26 Jaren.“
Th. Distel.

S. 410. Z. 11 v. u. l.: 987 (statt 887). – Z. 10 v. u. l.: 986–989 (statt 886–889).

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Band XXX.

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Band XXXIII.

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Band XXXIV.

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Band XXXV.

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Band XXXVVI.

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Band XXXVIII.

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Band XL.

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Band XLI.

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Band XLII.

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Band XLIII.

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Band XLIV.

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Band XLVI.

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Band XLVIII.

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Band XLIX.

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Band L.

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Band LI.

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Band LII.

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Band LIII.

S. 53. Z. 23 v. o.: Erst nach dem Druck wurde mir zugänglich: H. Coppieters-Stochove, Régestes de Philippe d´Alsace, Gand 1906. Extrait des Annales de la Société d´histoire et d´archéologie de Gand. t. 7. Vgl. dazu B. Fris in den Archives belges 9 (1907), Nr. 3.

Alexander Cartellieri.

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Band LIV.

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Band LV.

[WS:Die Seiten 903 bis 904 enthalten ein „Verzeichniß der im 55. Bande der Allgem. Deutschen Biographie enthaltenen Artikel“, das hier jedoch nicht transkribiert wird.]

[904]Berichtigungen.

S. 253, Z. 12 v. u. lies: Förderalismus.

S. 314, Z. 21 v. u. lies: D. F. Strauß.

S. 460, Z. 15 v. o. lies: 1853 (statt 1854).

S. 460, Z. 24 v. o. lies: Schabelitz.

S. 477, Z. 5 v. u. lies: das (statt daß).

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