Abseits (Storm II)
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| Autor: |
Theodor Storm |
| Titel: |
Abseits |
| Untertitel: |
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| aus: |
Sommergeschichten und Lieder, S. 14–15 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
1849 |
| Erscheinungsdatum: |
1851 |
| Verlag: |
Duncker |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Berlin |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Commons und Google |
| Kurzbeschreibung: |
Gedicht |
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Artikel in der Wikipedia
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Abseits.
Es ist so still; die Heide liegt
Im warmen Mittagssonnenstrahle,
Ein rosenrother Schimmer fliegt
Um ihre alten Gräbermale;
5
Die Kräuter blühn; der Haideduft
Steigt in die blaue Sommerluft.
Laufkäfer hasten durch’s Gesträuch
In ihren goldnen Panzerröckchen,
Die Bienen hängen Zweig um Zweig
10
Sich an der Edelhaide Glöckchen;
Die Vögel schwirren aus dem Kraut –
Die Luft ist voller Lerchenlaut.
[15]
Ein halbverfallen Schindelhaus
Steht einsam hier und sonnbeschienen;
15
Der Käthner lehnt zur Thür hinaus,
Behäglich blinzelnd nach den Bienen;
Sein Junge auf dem Stein davor
Schnitzt Pfeifen sich aus Kälberrohr.
Kaum zittert durch die Mittagsruh
20
Ein Schlag der Dorfuhr, der entfernten;
Dem Alten fällt die Wimper zu,
Er träumt von seinen Honigerndten.
– Kein Klang der aufgeregten Zeit
Drang noch in diese Einsamkeit.
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