Actäon
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| Autor: |
Carl Streckfuß |
| Titel: |
Actäon |
| Untertitel: |
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| aus: |
Gedichte,
S. 17–18 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
1 |
| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1804 |
| Verlag: |
J. V. Degen |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Wien |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Google und scans auf commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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[17]
Actäon.
Diana hat dem Quell sich hingegeben,
Sanft nickt auf sie der Büsche Schatten nieder,
Aus jungen Zweigen tönen leise Lieder,
Und alles ruht in wundersüßem Leben.
5
Was sterblich ist, entweicht mit heil’gem Beben,
Actäon nur kehrt kühnen Frevels wieder,
Und lüstern schaut er auf die schönen Glieder,
Die durch der Fluthen schnelle Kreise streben.
Doch Phoebe sieht’s, und ihren Zorn zu stillen,
10
Gebeut sie schnell: Sey, Frevler, umgestaltet
Zum scheuen Wilde für dein kühnes Wagen.
[18] Nie darf dem Blick das Höchste sich enthüllen.
Der Sterbliche soll kühn, doch unentfaltet
In seines Herzens Heiligthum es tragen.
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