Allein!
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Allein!
Einsam stand ich auf den Bergen,
Wo der Falke kreischend flog,
über schneebedecktem Gipfel
Seine stillen Kreise zog.
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Einsam lag ich auf der HaideWenn die Sonne untersank,
Und der dürre glüh’nde Boden
Gierig feuchte Nebel trank.
Einsam saß ich oft am Meere,
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Dessen alter KlaggesangBald wild-zornig, bald süß-traurig,
Bald wie dumpfes Schluchzen klang.
Einsam irrt ich durch die Wälder,
Nur die Eul’ am Felsenriff
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War mein krächzender GefährteUnd der Wind, der wimmernd pfiff.
[56] Einsam litt ich – aber tröstend
War die hehre Einsamkeit –
Nicht allein trug ich mein Elend,
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Die Natur verstand mein Leid!
Doch allein – so ganz alleine –
Abgrundtief von Euch entfernt,
Fand ich mich in Euren Sälen –
Als ich Euch versteh’n gelernt!
