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| Textdaten |
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| Autor: |
Rainer Maria Rilke |
| Titel: |
Als ich die Universität bezog |
| Untertitel: |
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| aus: |
Larenopfer. In: Sämtliche Werke, Band I, S. 33-34. |
| Herausgeber: |
Rilke-Archiv in Verbindung mit Ruth Sieber-Rilke, besorgt durch Ernst Zinn |
| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1955 |
| Verlag: |
Insel-Verlag |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Frankfurt am Main |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans auf den commons |
| Kurzbeschreibung: |
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| Erstdruck 1895 |
Artikel in der Wikipedia
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[33] ALS ICH DIE UNIVERSITÄT BEZOG
Ich seh zurück, wie Jahr um Jahr
so müheschwer vorüberrollte;
nun endlich bin ich, was ich wollte
und was ich strebte: ein Skolar.
5
Erst ›Recht‹ studieren war mein Plan;
doch meine leichte Laune schreckten
die strengen, staubigen Pandekten,
und also ward der Plan zum Wahn.
[34] Theologie verbot mein Lieb,
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konnt mich auf Medizin nicht werfen,
so daß für meine schwachen Nerven
nichts als – Philosophieren blieb.
Die Alma mater reicht mir dar
der freien Künste Prachtregister, –
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und bring ichs nie auch zum Magister,
bin was ich strebte: ein Skolar.