An W. (Eichendorff)
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16.
An W.
Zum Abschiede. Im Jahre 1813.
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Will Licht die Welt erneuen:Mag auch der Schmerz in Thränen sich erfreuen. 10
Du faßtest ernst und fromm das schwanke Ruder,Uns beide treulich lenkend, 15
Von Lust und Schmertz zerrißen,Was so mein Hertz hinausgeströmt in Töne: [verso]
Da ward die Welt so trübe,20
Und Wetter stiegen auf die Bergesspitzen,Der Himmel borst in Blitzen, 25
Auf Einem Fels geboren,Vertheilen kühlerauschend sich zwei Quellen, 30
Im ew’gen Meere doch zusammen wieder.
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Wenn nimmermehr hienieden:So dort, wo Heimat, Licht und ew’ger Frieden. Joseph Freih. v. Eichendorff.
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Anmerkungen (Wikisource)
Abdruck in der ersten Ausgabe der Gedichte 1837 mit der Überschrift: An meinen Bruder 1813. Zahlreiche Abweichungen zwischen Druck und Handschrift. Die Druckfassung An meinen Bruder zum Abschied 1813 (nach Sämmtliche Werke, 2. Aufl., Bd. 1, Leipzig 1864, S. 390f.) auf Commons.
Adressat ist der zwei Jahre ältere Wilhelm von Eichendorff. 1813 trennten sich die Wege der eng verbundenen Brüder.
