An den Verfasser Hartknopfs
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V. An den Verfasser Hartknopfs. Von einem ungenannten Frauenzimmer eingeschikt. So hab ich endlich dich gesehn, du Mann, 5
In meiner Brust, schlägt stark und warm und laut,ein Herz, ganz mit dem Sinn des Buchs vertraut, 10
den sich gewünschten Zwek erlangt,trägt seinen Lohn in seinem eignen Busen, 15
beim schnellen Stoß, in ungesehne Grabenbeim Pilgrimsgang durch diese beste Welt [96]
Ich! – guter biedrer Mann, – in meinem Theil, 20
verdanke dir, die schöne Glük und Heilverbreitende Idee in deinem Buch – von wahrer Wirksamkeit. 25
als Künstler stehn. – Sie denken nicht, wie sehr der wilde Sturm,dem wundernswürdgen, himmelhohen Thurm, 30
das schwankende Gebäude, stüzt und hältdaß es nicht schnell, in Schutt und Staub zerfällt. 35
wie jedem Sterblichen, so lang er lebtes nuzbar ist – o guter lieber Mann, 40
zukünftges Jahr, ins Vaterland zurük,so müssest du in jedem hellen Blik, [97]
Nur eins erbitt ich mir von dir – Laß nicht, 45
am fürchterlichen Stein – am Hochgericht,des Buches Helden bluten. – Laß sie süß, |
