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| Textdaten |
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| Autor: |
Joannes Kayser |
| Titel: |
An die Stadt Xanten |
| Untertitel: |
Santena Sancta |
| aus: |
M. Joannis Käysers/ P. L. C. Evangelischen Predigers in Cleve PARNASSUS CLIVENSIS oder Clevischer Musen=Berg und Seine darauff gewachsene Poetische Früchte/ nemblich Hundert Anagrammata und Zwey=hundert Epigrammata, bestehende in Curieusen Erfindungen/ Hoher Häupter und grosser Leute/ wie auch unterschiedlicher Länder und Städte Beschreibungen/ remarquablen Erzehlungen und Christlichen Vermahnungen. Sampt einem ANHANG Lateinischer inscriptionum, Auff einiger vornehmer Herren und guter Freunde Begehren dem Druck übergeben. |
| Herausgeber: |
Tobias Silberling |
| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1698 |
| Verlag: |
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| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Kleve |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Friedrich Gorissen: Florilegium Xantense. ISBN 3792708086 1984 S. 73 |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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An die Stadt Xanten
Santena sancta
Dein hohes Alterthum von sechszehnhundert Jahren
Und höher hergeführt; die grossen Krieges-Schaaren
So hier gestanden sind: das theure Marter Blut
Macht daß Dein grosser Nahm noch im Gedächtnis ruht.
Auff die schöne lange Allée von Cleve nach Xanten.
Dem der von Kleve bringt den Kopff voll böser Grillen
Vnd gantz betrübt zurück mit leerem Beutel geht
Kan dieser schöne Weg den Vnmuth wieder stillen.
Da mancher grüner Baum ihm vor den Augen steht.
Ist es Frühling oder Sommer kan der betrübte Passagier gedencken
Dieser Bäume grünes Leben
Kan mir neue Hoffnung geben.
Ist es im Herbst oder Winter kan er ihm diese tröstliche Gedancken machen:
Was den Bäumen jetzt benommen
Wird im Frühling wieder kommen.