Auf dem Königssee
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| Autor: |
Fr. Hfm |
| Titel: |
Auf dem Königssee |
| Untertitel: |
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| aus: |
Die Gartenlaube, Heft 22, S. 376 |
| Herausgeber: |
Adolf Kröner |
| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1877 |
| Verlag: |
Ernst Keil’s Nachfolger |
| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
Leipzig |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans bei Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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Unergründlich.[WS 1]
Nach seinem Oelgemälde auf Holz übertragen von Prof. L. Thiersch.
[376]
Auf dem Königssee.
„Von dieser Stelle sagt die Mär’,
Daß hier der See so tief,
Ja, daß er unergründlich wär’,
Weil dort der Seegott schlief’.
5
Weh’ dem, der ihn vom Schlaf erweckt!
Auffährt er dann und grollt und schreckt.
So sagt die Mär’. Geliebte, sprich
Macht Dir die Tiefe bang?“
„Wohl ist der Abgrund fürchterlich,
10
Doch weißt Du ja schon lang’,
Wie leicht man solche Tiefe mißt
Und Eins nur unergründlich ist.“
Da schauen sie einander an
Und wissen’s ganz genau:
15
Dies Eine birgt in sich der Mann
So heilig wie die Frau.
Das tiefste Meer ist nirgendwärts
So unergründlich wie das Herz.
Fr. Hfm.
- ↑ Abbildung von S. 361 der Vollständigkeit halber eingefügt.
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