Beschreibung des Oberamts Wangen/Kapitel B 10
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1) Göttlishofen, Weiler mit 134 Einw., nebst a) Buchwies, W. mit 11 Einw., b) Klamm, Hof mit 6 Einw., c) Nebelschachen, Hof mit 6 Einw., d) Neuweiher, Hof mit 6 Einw., e) Rohrmoos, Hof mit 13 Einw., f) Schachen, Haus mit 6 Einw., g) Schlatt, Weiler mit 14 Einw., h) Sägenweiher, Weiler mit 31 Einw.
Göttlishofen liegt an der Vicinalstraße nach Kißlegg und Wangen und ist 2¾ St. nordöstlich von letzterm Ort entlegen. In diesem sehr zerstreut gebauten Weiler befindet sich eine Feldkapelle, die Privateigentum ist. Schon im Jahr 1171 erwirbt das Gotteshaus Isny von Graf Wolfrad von Veringen einige Leibeigene und das Gut einer gewissen Gertrudis in „Gottlinishofen." Einige weitere Erwerbungen machte das Kloster in den Jahren 1739 bis 1744. Um’s Jahr 1500 erkaufte Truchseß Johann die Alp Rohrmoos.
2) Au, Weiler mit 18 Einw., zur Markung Meggen gehörig, liegt im Thalgrund der Argen, über welche hier eine Brücke führt.
3) Aufreute, Weiler mit 40 Einw., nebst a) Oberhalden, Hof mit 9 Einw., b) Unterhalden, Hof mit 4 Einw. Diese Markung ist von dem Gemeindebezirk durch den Bezirk Siggen getrennt.
| 4) Bremen, Weiler mit 11 Einw., gehört zur Markung Meggen.5) Buch, Weiler mit 19 Einw., nebst Buchweiher, Hof mit 5 Einw.
6) Meggen, Weiler mit 107 Einw., nebst a) Bachholz, Haus mit 9 Einw., b) Haslach, Hof mit 7 Einw., c) Ottomoos, Hof mit 7 Einw., d) Stieg, Weiler mit 17 Einw., e) Weissenbühl, Hof mit 9 Einw.
7) Zäun, Weiler mit 20 Einw., nebst a) Bach, Haus mit 2 Einw., b) Zäunmühle, Mahlmühle in dem tief und schroff eingerissenen Thalgrund des Eschachbaches, kurz vor dessen Mündung in die untere Argen, mit 7 Einw.