Brief an Hans Arp (Van Doesburg) verso
aus Wikisource, der freien Quellensammlung
MIR EIN DRITTEL,ALSO 1000 FR. zu schicken.In Strasbourg hättest
du das selbst mit mir besprochen und du sagte mir ins Bureau:
Du kannst jetzt ruhig weggehen ich schicke dir DEIN GELD NACH.
1/3 das bedeutet 1/3 des empfangenes Geldes.An statt dessen
lasst du mir ohne ein Heller Geld und bin ich jetzt gezwungen
wie einen Schnorrer Horn um MEINEM GELD an zu betteln.
Wo ist nun in diese ganze dreckige Geldaffaire deine Freund-
schaft zu entdecken?Ich bin jezt wircklich in groszer
Verlegenheit und bin deshalb nolens volens länger hier
bleiben müssen.Du wirst doch auch verstehen können,dasz
ich,nachdem ich einen Monat sehr Krank war,mir etwas erholen
wollten. Wir sollten hier nur eine Woche bleiben,haben
aber immer auf MEINEM GELD gewartet und müssen jetzt wieder
Horns Antwort abwarten.-
Horn lässt aber auf sich warten!
Honegger behauptete mir gegenüber das Gegenteil.Wie ich
dir schon schrieb solltest du ihn engagiert haben um
an die Plänne des Hauses weiter zu arbeiten.Von mir hat er
einen Vorschuss verslangt und ich habe ihn für dir
auch Geld gegeben.
Da ich rechnete anfangs dieses Monates wieder in Clamart
zurück zu sein ,habe ich alle Stijl-Korrekturen dorthin
schicken lassen.
Hoffentlich amusierst du dich recht gut,die Aubette wird
wohl immer auf dieselben Platz stehen bleiben und am Ende
|
des Jahres 2000 fertig kommen. |
Mit besten Grüssen |
