Butterstullenwerfen

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Textdaten
Autor: Theodor Fontane
Titel: Butterstullenwerfen
Untertitel:
aus: Gedichte
Herausgeber:
Auflage: 10. Auflage
Entstehungsdatum: 1905
Erscheinungsdatum: Vorlage:none
Verlag: J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger
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Erscheinungsort: Stuttgart und Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons, Seite 46-47
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
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[46] Butterstullenwerfen.

Es fliegt ein Stein (die Hand warf ihn gut)
Kräftig, wagrecht über die Fluth.

Eine Säule steigt auf und der Sonne Schein
Malt einen Regenbogen hinein.

5
Und weiter, ein zweites und drittes Mal,

Erhebt sich der siebenfarbige Strahl.

[47] Aber je weiter vom Ufer entfernt,
Der Stein im Fluge das Fliegen verlernt.

Eine Schwere zieht ihn, es ebbt seine Kraft,

10
Der Strahl ermattet und erschlafft.


Ein Kräuseln noch einmal, ein Tropfen blinkt,
Und dann Ruh und Stille, – der Stein versinkt.

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