aus Wikisource, der freien Quellensammlung
| Textdaten |
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| Autor: |
Theodor Fontane |
| Titel: |
Butterstullenwerfen |
| Untertitel: |
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| aus: |
Gedichte |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
10. Auflage |
| Entstehungsdatum: |
1905 |
| Erscheinungsdatum: |
Vorlage:none |
| Verlag: |
J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Stuttgart und Berlin |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans auf Commons, Seite 46-47 |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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| Bearbeitungsstand |
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[46] Butterstullenwerfen.
Es fliegt ein Stein (die Hand warf ihn gut)
Kräftig, wagrecht über die Fluth.
Eine Säule steigt auf und der Sonne Schein
Malt einen Regenbogen hinein.
5
Und weiter, ein zweites und drittes Mal,
Erhebt sich der siebenfarbige Strahl.
[47] Aber je weiter vom Ufer entfernt,
Der Stein im Fluge das Fliegen verlernt.
Eine Schwere zieht ihn, es ebbt seine Kraft,
10
Der Strahl ermattet und erschlafft.
Ein Kräuseln noch einmal, ein Tropfen blinkt,
Und dann Ruh und Stille, – der Stein versinkt.