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| Textdaten |
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| Autor: |
Monogrammist S. D. R. |
| Titel: |
Confirmierter und Gottlob noch immerbleibender Pfaltzböhmischer Winter und Hinauswährender SommerLöw |
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| aus: |
Vorlage:none |
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| Erscheinungsdatum: |
1620 |
| Verlag: |
Vorlage:none |
| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
ohne Ortsangabe |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
CD zum Katalog „Der Winterkönig“, siehe Bild |
| Kurzbeschreibung: |
Illustriertes Flugblatt dessen Text die aus einigen geteilten Szenen bestehende Radierung kommentiert. Der Verfasser versichert dem Leser die rechtmäßige gottgewollte Wahl von Friedrich V. von der Pfalz zum böhmischen König. |
| VD17: 1:091803G, ein bis auf einige Details gleichartiger Druck ist unter VD17: 23:675491C erfasst |
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Confirmirter vnd (Gott lob)[a] noch immerbleibender[b] Pfaltz: Böhmischer angefangener
Winter: vnd hinauß wehrender Sommer Löw

Der Edle Löw so Hochgeborn[c]
A.[1] Am fluß des[d] Rheins ward außerkorn.
B. Zum Böhmischen Löwen elegirt[2],
Dann Gott der HERR[e] das Werck selbst führt.
Wiewol damals der Winter kalt[3]
War für der Thür / nach seiner gstalt /[f]
Jedoch solch Werck sein fortgang hat /
Dann Gott selbst in solch Mittel trat.
Der Soldat sich außm[g] Feld zwar macht /
C. Nimt[h] doch sein Schantz in gute acht /
Die helt er auch in rechter Hut /
Drumb er beym Feur sich wärmen thut.
D. Der grobe Lügner vnd Nugant[4] /
Der wird drüber zu spott vnd schand.[i]
Dann was er hat geschrihen[j] auß /
Da wird / durch Gottes gnad[k] / gar nichts drauß /
Solchs ist zwar gegen Wintr geschehn /
Den Sommer vbr wirds auch bestehn.
|
Gott[l] wird den Löwen nichts desto mindr
Beschützn / so wol[m] Sommer als Wintr.
Der Winter Löw ist nicht vergangn /
Der Sommer Löw hat angefangn.
Der wird bleiben durch Gottes gnad /
Sommer vnd Winter / früh vnd spat.
E. Man hat / Gott lob / noch zimlich Geld /[n]
F.[5] Auch kompt ietzt[o] frisches Volck ins Feld.
G. Der Löw vom Rhein / sein fleiß nicht spart /[6]
H. Dann er den Weinstock recht bewart.
I.[7] Ob schon Scorpion vnd Clamantn[8]
Sich hören lassn in vielen Landn:
Was Gott[l] gemacht / zureissen nidr /
Aber der HERR[p] erquickt es widr.
K. Götliche{{Ref Reinhard|q} Lehr vnd das reine Wort /
Welchs ist der Seelen[r] höchster Hort /
Wird Ewig[s] bleiben hie vnd dort.
S. D. R.
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| cIɔ Iɔ C XX.[t] |
Sachkommentar
- ↑ bezieht sich auf die Buchstaben im Bild
- ↑ erwählt
- ↑ im Hintergrund des Bildes als Winterlandschaft dargestellt
- ↑ Schwätzer
- ↑ im Bild Soldaten
- ↑ der pfälzische Löwe sitzt zusammen mit dem böhmischen Löwen auf einem Teppich
- ↑ im Bild Jesuiten
- ↑ Schreier, von lat. clamare ausrufen
Textkritischer Apparat
- ↑ 23:675491C: / GOtt lob /
- ↑ 23:675491C: jmmerbleibender
- ↑ 23:675491C: hoch geborn
- ↑ 23:675491C: deß
- ↑ 23:675491C: GOtt der HErr
- ↑ 23:675491C: Gstalt
- ↑ 23:675491C: auß dem
- ↑ 23:675491C: Nimbt
- ↑ 23:675491C: Spott vnd Schand
- ↑ 23:675491C: geschryen
- ↑ 23:675491C: Da wird durch Gottes Gnad /
- ↑ 23:675491C: GOtt
- ↑ 23:675491C: Beschützen so wol
- ↑ 23:675491C: Man hat / GOtt lob / noch ziemlich Geld /
- ↑ 23:675491C: jetzt
- ↑ 23:675491C: HErr
- ↑ 23:675491C: Götliche
- ↑ 23:675491C fälschlich: Geelen
- ↑ 23:675491C: ewig
- ↑ 23:675491C: Getruckt / im Jahr Christi / 1620.