Das Gesetz der Welten im Menschen

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Textdaten
Autor: Johann Gottfried Herder
Titel: Das Gesetz der Welten im Menschen
Untertitel:
aus: Friedrich Schiller:
Musen-Almanach für das Jahr 1796, S. 122
Herausgeber: Friedrich Schiller
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1796
Verlag: Michaelis
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Erscheinungsort: Neustrelitz
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: HAAB Weimar, Kopie auf Commons
Kurzbeschreibung: Die Chiffre D. wird Johann Gottfried Herder zugeschrieben.
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[122]
Das Gesetz der Welten im Menschen.


Schönes Sternengefild, ihr weiten unendlichen Auen,
     Aus mir selber entzückt, hang ich mit Blicken an euch,
Schaue die goldene Heerde der himmlischen Schaafe da weiden,
     Suche den Hirten in ihr, der mit dem Stabe sie führt.

5
»Suchst du den Hirten der Heerde, die droben sich badet im Äther?

     Suchst das hohe Gesetz, welches die Welten bewegt?
Sterblicher, blick in dich selbst, da hast du die höhere Regel,
     Die nicht die Welten allein, die auch sich selber regiert.«

D.
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