aus Wikisource, der freien Quellensammlung
| Textdaten |
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| Autor: |
Christian Morgenstern |
| Titel: |
Das Weihnachtsbäumlein |
| Untertitel: |
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| aus: |
Klein Irmchen |
| Herausgeber: |
Margaretha Morgenstern |
| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
etwa 1910 |
| Erscheinungsdatum: |
1921 |
| Verlag: |
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| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
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| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scan auf Commons aus Christian Morgenstern - Werke und Briefe. Kommentierte Ausgabe, Bd. 3. Hg. Maurice Cureau. Suttgart: Urachhaus 1990, S. 500. |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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DAS WEIHNACHTSBÄUMLEIN
Es war einmal ein Tännelein,
mit braunen Kuchenherzlein
und Glitzergold und Äpflein fein
und vielen bunten Kerzlein:
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Das war am Weihnachtsfest so grün,
als fing es eben an zu blühn.
Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
da stand’s im Garten unten,
und seine ganze Herrlichkeit
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war, ach, dahingeschwunden.
die grünen Nadeln warn’n verdorrt,
die Herzlein und die Kerzlein fort.
Bis eines Tags der Gärtner kam,
den fror zu Haus im Dunkeln,
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und es in seinen Ofen nahm –
Hei! tat’s da sprühn und funkeln!
Und flammte heim- und himmelwärts
in hundert Flämmlein an Gottes Herz.