Das Wort des Herrn (Fetting)
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[Bearbeiten] Vorwort des Übersetzers
Die Kirche Christi mit der Elias-Botschaft hat 117 Botschaften mit dem Titel „Das Wort des Herrn – gebracht zur Menschheit durch einen Engel“ als Glaubensgrundlage. Diese Botschaften sind nach Ansicht dieser Kirche als weitere Heilige Schrift neben der Bibel und dem Buch Mormon hinsichtlich des göttlichen Offenbarungscharakters völlig gleichgestellt.
Otto Fetting (1871 – 1933) hat nach eigenem Bekunden und dem Glauben der Kirche von den 117 Botschaften insgesamt 30 Botschaften von dem auferstandenen Johannes dem Täufer, der ihm in der Gestalt eines berührbaren Engel-Wesens erschienen sein soll, erhalten und dann wortwörtlich in englischer Sprache niedergeschrieben.
Diese Botschaften sind in englischer Sprache mit dem Titel „The Word of the Lord“ unter www.elijahmessage.com zugänglich und auch in Buchform erhältlich (The Word of the Lord Brought to Mankind by an Angel, Independence/Missouri, Neuauflage 2005, Certificate of Corporation Number N 00055744), jedoch nicht in deutscher Sprache. Deshalb hier die Botschaften 1 - 6 in deutscher Sprache.
Die Übersetzung erfolgte durch den Ersteller dieses Artikels. Da Otto Fetting bereits seit über 70 Jahren verstorben ist, sind die einzelnen Botschaften gemeinfrei.
Die Botschaften sind in einer anderen Übersetzung eines anderen Übersetzers 1974 im "Wegweiser Verlag Wannweil" (kein Selbstverlag) unter dem Titel "Das Wort des Herrn" erschienen. Diese Ausgabe ist vergriffen.
[Bearbeiten] Botschaft 1
4. Februar 1927, 05:30 Uhr; Tenth Street 801, Port Huron, Michigan
Am 4. Februar 1927 um 05:30 Uhr erschien mir in meinem Haus in der Tenth Street 801, Port Huron, Michigan, ein Bote. Ich stand um 05:00 Uhr auf, schürte den Ofen an, wusch mich und setzte mich in einen Schaukelstuhl, um auf ein gutes Brennen des Feuers zu warten. So konnte ich den Ofen schließen. Ich hatte das Licht ausgeschaltet, aber das Straßenlicht, das durch die Haustür schien, erhellte ein wenig das Zimmer.
Ich dachte zu dieser Zeit überhaupt nicht an die Kirche, sondern war dabei, ein wenig zu dösen, als mir plötzlich jemand einen Schlag auf meine Schulter gab. Er schlug mich wirklich fest und ich blickte auf und sah die Gestalt eines Mannes, der nur ein kleines Stück Wegs von mir im Licht der Tür stand. Er war ungefähr sechs Fuß und drei Zoll groß[1], von schöner Gestalt und ungefähr dreißig oder fünfunddreißig Jahre alt. Seine Haare reichten bis auf seinen Mantelkragen hinunter. Er hatte einen Bart. Seine Stimme war weich und sein Blick sanft, aber sehr ernst. – Otto Fetting
1 Er sagte: „Verändert die „Artikel des Glaubens und Wandelns“ nicht, weil der Herr die Männer inspirierte, die sie schrieben.“ Er sagte: „Sorgt dafür, dass sie nicht verändert werden.
2 Die Offenbarung, die für den Bau des Tempels gegeben wurde, war wahr und der Tempel wird bald begonnen werden.[2]
3 Drei weitere Männer werden dieses Frühjahr innerhalb der Zwölf[3] eingesetzt werden“ und dass sie im Apostelrat sehr benötigt wären. „Diese Männer werden auf der Frühjahrskonferenz gewählt werden.
4 Der Tempel wird gebaut werden; wenn nicht durch die verantwortlichen Leute, dann wird der Herr sich ein Volk erwecken, das ihn erbauen wird.
5 Das Kommen Christi ist nahe und Christus wird sein Kommen nicht wegen der Untreue der Menschen verzögern.
6 Das Blut dieser Generation wird von all denjenigen gefordert werden, die sich zu dem Namen Christi bekennen.
7 Er würde uns für die Fehler der anderen nicht verantwortlich machen, aber würde von uns verlangen, unserer Berufung treu zu sein und die Wahrheit zu sagen.
8 Ich werde andere für ihr Werk in ihrer Zeit verantwortlich machen.
9 Fürchtet euch nicht, während Dinge für euch jetzt dunkel aussehen mögen; Gott würde die Oberhand gewinnen und die Zukunft würde heller sein.
10 Da sind Thomas E. Barton, Joseph H. Camp und Alma O. Frisbey. Sie sind gute Männer.“ Aber er sagte nicht, dass sie im Apostelkollegium der Zwölf[3] eingesetzt werden sollten. Er sagte nur: „Sie sind gute Männer.“
11 Dies ist nun das Wesentliche dessen, was er mir sagte. Er sagte außerdem: „Seid demütig; wenn ihr wollt, dass euer Werk von Menschen und von Gott angenommen wird, wird es durch den Geist der Demut sein. Ihr werdet Gefallen bei Gott und dem Menschen gewinnen und euer Erfolg liegt darin, die Wahrheit in Demut zu sagen.“
Ich setzte mich hin und schrieb es unverzüglich auf, nachdem der Bote mich verlassen hatte; und dies ist so wortwörtlich genau wie ich es wiedergeben kann. Ich konnte die Gestalt eines Mannes sehen, ich hörte seine Stimme, ich spürte den Schlag auf meiner Schulter und ich fühlte seinen Einfluss in meiner Gegenwart in dem Zimmer.
[Bearbeiten] Botschaft 2
4. März 1927, 05:00 Uhr – 06:00 Uhr
Der Bote, der mir am 4. Februar erschien, war am 4. März von kurz nach 05:00 Uhr bis 06:00 Uhr wieder bei mir.
Am 4. März erwachte ich gerade rechtzeitig, als ich die Uhr fünf schlagen hörte. Ich dachte ans Aufstehen, aber ich dachte, dass ich nur ein paar Minuten länger auszuruhen wollte, als plötzlich mein Zimmer ein wenig hell wurde. Ich sah das Fenster an, weil ich dachte, dass vielleicht unsere Nachbarn gerade aufstanden, als ich plötzlich denselben Boten an meinem Bett sah. Ich hatte mich im Bett aufgerichtet, um aus dem Fenster hinauszusehen und blieb in jener Haltung, bis er wegging. Dies ist es, was er sagte.
1 „Ich bin der von Gott gesandte Mann und mein Name ist Johannes. Ich bin der Bote, um den Weg zu bereiten; ich bin wieder gekommen, damit durch den Mund von zwei oder drei Zeugen alle Dinge hergestellt werden. Als ich das letzte Mal hier war, um dich zu besuchen, teilte ich dir nicht meinen Namen mit, aber was ich dir über die Kirche sagte, ist wahr und dir wird von Zeit zu Zeit viel mehr offenbart werden. Komm mit mir und ich werde dir eine Vision zeigen.“
2 In wenigen Augenblicken standen wir auf dem Tempelplatz[2] genau in der Mitte des Platzes und dann wurde der ganze Platz emporgehoben, so dass ich, wie ich glaubte, die ganze Welt sehen konnte. Plötzlich sah ich eine Frau, die weinte. Ihre Kleidung war zerrissen. Sie blutete. Ihr Gesicht sah bleich und erschöpft aus und sie sagte: „Schau!“ Und ganz um den Tempelplatz herum war ein glattes ebenes Stück Land, das sich auf eine weite Entfernung erstreckte. Es bestand aus dem Gebiet aller Länder und es standen Menschen darauf, die ernüchtert und beunruhigt aussahen. Sie sagte: „O meine Kinder, kommt zu mir, damit ich euch umarmen kann. Ich liebe euch und ich will, dass ihr zu mir kommt.“ Sie schenkten ihr keine Beachtung. Sie weinte und war betrübt.
3 Sie sagte: „Schaut hinüber!“ Ich schaute hinüber und konnte ganz um dieses ebene Land herum ein großes Tal sehen. Es war Nebel und Dunst und ich konnte dahinbrausende reißende Ströme sehen und ich konnte alle Arten von Schreien und Lärm hören. Sie sagte: „O, einige meiner Kinder sind dort unten; sie sind in Gefahr und einige werden verloren gehen.“ Sie weinte wieder. Dann verschwand diese Vision.
4 Der Bote sagte: „Komm mit mir und ich werde dir eine andere Vision zeigen.“ Er nahm mich mit zur nordöstlichen Ecke des Tempelplatzes und er sagte: „Schau!“ Hier konnte ich Männer sehen, die mit ihren Werkzeugen kamen, zur Mitte des Tempelplatzes gingen und ihre Werkzeuge hinlegten. Einige zogen Maurerkleidung an, andere Zimmermannsschürzen; aber alle waren feierlich und still und langsam begannen sie am Tempel zu arbeiten.
5 Das Werk begann sehr langsam, aber es begann zu wachsen. Dann konnte ich Menschen aus jeder Richtung kommen sehen. Aber als sie zum Tempelplatz kamen, nahmen sie ihren Hut ab und gingen zu denen hinübergehen, die bei der Arbeit waren. Und ein Mann stand dort mit einer Kasse und sie legten etwas hinein und gingen weg. Aber sie setzten ihren Hut nicht auf, bis sie vom Tempelplatz weg waren.
6 Sie waren aus allen Hautfarben und Rassen, alt und jung; aber sie handelten alle gleich.
7 Dann sagte der Bote: „Schau!“ Und ich schaute auf und sah, dass der Boden sich auch gehoben hatte und ich konnte die Frau wieder sehen, aber dieses Mal in einem besseren Kleid. Sie blickte mit einem Lächeln auf. Ihre Kleidung war weiß. Ihr Hut war sehr schön und hatte die Form einer Krone mit zwölf leuchtenden Sternen angenommen. Ihre Kinder kamen zu ihr aus jeder Gegend, sogar aus dem Tal. Der Nebel hatte sich verzogen. Sie bauten langsam am Tempel. Nach Westen, nach Osten, nach Norden und nach Süden standen am Himmel in großer Schrift die Ziffern „1929“.
8 Der Bote sagte: „Ich habe dir die Vision gezeigt und ich werde kommen und dich wieder besuchen.“ Und er verließ mich.
Ich saß noch immer aufrecht im Bett und die Uhr schlug 06:00 Uhr.
[Bearbeiten] Botschaft 3
12. Juni 1927, 00:30 Uhr – 01:15 Uhr
Empfangen in Port Huron, Michigan, 12. Juni 1927
Um 00:30 Uhr wurde ich durch denselben Boten, der mir am 4. Februar und 4. März erschien, von meinem Schlaf aufgeweckt. Er legte seine Hand auf meine Schulter und sagte:
1 „Wach auf und schreib die Botschaft nieder, die ich dir geben werde, denn dies ist ein Tag, von dem Christus sprach, eine Zeit der Eile, wo viel getan werden muss.
2 Die Unterweisung wird an den Klugen als eine Warnung, an den Schlafenden als ein Weckruf, an den Gottlosen zur Vernichtung gesandt, aber an das Volk des Herrn als eine Botschaft, dass das Kommen Christi nahe ist.
3 Siehe, die Kirche hat geschlafen und geschlummert. Aber lasst nun die Klugen ihre Lampen in Ordnung bringen, damit der Geist Gottes wie Öl bei ihren Lampen sein kann. Denn siehe, der Bräutigam kommt. Bereitet ihr den Weg für sein Kommen. Siehe, der Tempel muss gebaut werden.
4 Das Evangelium muss gepredigt werden. Der Ruf muss hinausgehen. Das Kommen des Herrn ist nahe. Siehe, dies ist ein Tag, wo die Welt mit ihrer Gier nach Reichtum und Vergnügen gewarnt werden muss wie in den Tagen Noahs. Stolz und Eitelkeit haben die Herzen der Menschen erfüllt und das Gesetz des Herrn ist vergessen.
5 Der Herr sandte mich, um zu prophezeien, denn so spricht der Herr der Heerscharen: Ich habe meinen Boten zu euch gesandt. In der Zeit Mühsal, als viele der Herzen meiner Kinder traurig waren, ihre Hoffnung zerrann, ihr Glaube versucht war und sie hin und her Ausschau hielten nach den alten Wegen, hörte ich in der Qual und dem Schmerz ihrer Seelen ihren Schrei.
6 Lasst diejenigen, die ich auserwählt habe, um mein Volk zu führen, in der Ernte arbeiten, damit meine Kirche und mein Volk wieder Licht und Weisung empfangen können, um mein Werk fortzuführen. Beeilt euch, damit nichts verloren gehen möge, denn groß ist die Ernte und Arbeiter sind nur wenige. Lasst diejenigen der Zwölf[3] sich selbst von jenen Dingen, die sie jetzt am Einnehmen des Feldes hindern, befreien, so bald wie sie können, damit mein Werk ohne Verzögerung weitergehen kann. Lasst auch meine Ältesten auf dem Feld arbeiten, wo auch immer sie können, denn Freude soll durch Opfer kommen und Frieden und Segnungen zu all denen, die mir dienen werden.
7 Lasst diejenigen, die ich auserwählt habe, um sich um die Armen und Bedürftigen zu kümmern und die Mittel und Wege für ein wirkliches Zion bereitzustellen, auch auf dem Feld arbeiten, dass sie die Nöte meines Volkes sehen können, denn siehe, dies ist die Zeit des Sichtens, wo viel getan werden muss. Es wird durch Glauben und Demut und Liebe sein, weil diese Dinge getan werden müssen.
8. Durch meinen Geist werde ich den im Herzen Rechtschaffenen nachspüren und diejenigen, die euch hören, werden mich hören; und diejenigen, die euch ablehnen, werden mich auch ablehnen und sie werden weiterschlafen, bis der Bräutigam kommt, aber sie werden kein Öl in ihren Lampen haben.
9 Geht im Glauben. Eure Mission ist eine der Liebe. Denkt daran: Ich habe euch berufen, Retter der Menschen zu werden. Seid eurer Berufung treu und mein Geist wird euch leiten und ich werde mich selbst euch offenbaren und werde in Zeiten der Not meine Boten senden. Mein Geist soll eure Seelen mit Freude erfüllen. Der Weg wird für euch offen sein. Amen.“
Der Bote war bis 01:15 Uhr oder fünfundvierzig Minuten bei mir. Er sagte mir einige Dinge, die persönlich meine eigenen Angelegenheiten betrafen und die ich hier nicht wiedergebe. Er sagte mir auch, dass sein Name Johannes wäre und dass sein Werk nicht beendet wäre, sondern dass er kommen würde, wie er von Zeit zu Zeit vom Herrn gesandt würde, um in den Angelegenheiten der Kirche Anweisungen zu geben.
Ich war hellwach, stand sofort auf, zog mich an und schrieb einen Teil, als mich plötzlich der Geist verließ, ich nichts mehr schreiben und ich mich an nicht mehr erinnern konnte. Ich dachte daran, zurück ins Bett zu gehen. Ich sagte: „Herr, ich kann diese Botschaft nicht schreiben, es sei denn, dass du sie mir durch deinen Geist gibst“, als plötzlich derselbe Bote an meiner Seite stand, mir über die Schulter sah und sagte: „Schreib!“ Dann kam das Licht zu mir und ich konnte sie genauso schreiben, wie sie mir gegeben wurde. Ich meine, dass hier alles wiedergegeben ist, ausgenommen das, was er mir über meine persönlichen Angelegenheiten sagte.
[Bearbeiten] Botschaft 4
16. November 1927; Tenth Street 801, Port Huron, Michigan
Der Bote kam am 16. November 1927 zu mir in mein Haus in der Tenth Street 801, Port Huron, Michigan, und hinterließ die folgende Botschaft:
1 „Als ich das letzte Mal zu dir kam, brachte ich euch eine Botschaft der Warnung. Lest sie! Und mit ihr warnte ich euch vor den Verlusten, die ihr haben würdet, wenn ihr die Warnung nicht beachtet. Ich sagte euch, dass dies eine Zeit der Eile wäre. Nun ist die Zeit gekommen, wenn ihr größere Verluste haben werden. Komm mit mir und ich werde dir eine Vision über die Zukunft zeigen.
2 Denkt daran, dass Zeiten der Prüfung bevorstehen, welche die ganze Welt betreffen und vieles wird geschehen. Jene große Kirche, die Mutter der Huren, der Gräuel der ganzen Erde, arbeitet gegen alle Regierungen, um sie zu stürzen. Und sie arbeitet auch mit all ihrer Macht und ihren Helfern, diese Regierung zu stürzen, damit sie sich selbst auf diesem Land festsetzen kann. Denkt daran, dass Satan große Macht hat und viele werden durch seine Macht geblendet werden.
3 Befreit euch selbst von der Geschäftswelt. Trachtet nicht nach Reichtum, sondern trachtet danach, die Welt zu warnen und rettet die im Herzen Rechtschaffenen vor der Vernichtung. Weint nicht über die Verluste, die ihr haben werdet, denn es werden viele sein. Viele Prüfungen werden auf euch zukommen. Denkt daran, ich habe es euch gesagt.
4 Die Zeit ist gekommen, dass die Worte, die Er den Kirchen mitteilte, geschehen werden und die Gerichte über die Erde kommen werden. Die Gräueltaten werden blühen, bis Gott seine Engel senden wird, um die Ernte der Gottlosen einzubringen und Satan wird gebunden werden.
5 Viele werden in dem Werk, das Gott auf euch legen wird, nicht treu sein und Satan wird euch auch versuchen, denn es steht eine große Gefahr bevor. Lasst euch nicht durch den Reichtum dieser Welt oder durch das Lob von Menschen in die Vernichtung führen.
6 Ich werde von Zeit zu Zeit zu dir kommen, um euch in vielen Dingen zu unterweisen, die geschehen werden und über das große Werk, das getan werden muss.“
[Bearbeiten] Botschaft 5
22. März 1928
Am 22. März 1928 kam der Bote zum fünften Mal zu mir in mein Haus seit seinem ersten Besuch am 4. Februar 1927. Ich erwachte, als er seine Hand auf meinen Kopf legte und er sagte:
1 Im Jahre 1899 legte der Diener des Herrn seine Hände auf dich[4] und sonderte dich aus den Männern aus, um Christus zu vertreten und gab dir die Vollmacht, das Evangelium zu predigen und andere in sein Königreich hineinzubringen. Diese Vollmacht ist nicht von dir genommen worden und wird niemals von dir genommen werden, es sei denn, dass du den Herrn, deinen Gott, verleugnest.
2 Wiederum, im Jahre 1926, wurdest du zusammen mit deinen Brüdern als Mitglieder der Zwölf ausgesondert[5], um mit derselben Vollmacht wie ehedem die Apostel Christus und seine Kirche zu vertreten. Viele vertreten Christus, aber nicht Christus und seine Kirche; aber ihr Männer seid erwählt worden, um Christus und seine Kirche zu vertreten, wie er sie errichtete, als er hier war.
3 Denk daran, Satan hat in der Vergangenheit Männer von den Lehren Christi und seiner Kirche abgebracht; aber lass es nicht so bei dir sein. Andere sind durch Ehebruch abgebracht worden, weil sie den Einflüsterungen Satans gefolgt sind, aber lass es nicht so bei dir sein. Einige sind durch Stolz und durch die Liebe zu Menschenlob verführt worden, aber lass es nicht so bei dir sein. All diese und viele weitere Dinge kommen von den Einflüsterungen Satans. Lasst eure Herzen weder durch das Menschenlob noch durch Geldliebe versucht werden, weil es euch den Geist und die Güte Gottes rauben wird.
4 Der Herr hat euch Männer berufen, um bei seinem Werk in diesen letzten Tagen mitzuhelfen und um das Reich Gottes aufzubauen; und um bei seinem Werk zu helfen, lasst da Elmer E. Long, B. C. Flint und James E. Yates als Mitglieder der zwölf Apostel in der Kirche Christi[6] hinzugetan werden. Und wenn ihr Männer und Brüder in Frieden mit der Liebe Gottes in euren Herzen arbeiten werdet, dann wird Gott euch und auch die Kirche euretwegen segnen und Gott wird euch lieben und wird euch und die Menschen und eure Arbeit segnen.
5 Ihr Männer sollt zusammen mit anderen beim Bau des Tempels[2], des Hauses des Herrn, welcher im Jahre 1929 begonnen werden wird, helfen. Der Herr wird euch sieben Jahre geben, um in diesen das Werk zu vollenden. Während es am Anfang schleppend gehen mag, wird der Herr den Weg öffnen und viele werden helfen. Lasst die Arbeit gut gemacht werden und so wird der Herr den Weg öffnen und euch von Zeit zu Zeit anleiten. So wie ihr es dringend braucht, wird er euch anleiten und euch Hilfe senden. Denkt nicht, dass das Werk ohne die Hilfe des Herrn gemacht werden kann. Er wird euch seinen Geist und von Zeit zu Zeit seine Boten senden, denn dieses Haus wird nicht durch Versprechungen, sondern durch Opfer gebaut werden. Aber Gott, der Herr, wird das Haus, das in seinem Namen gebaut werden wird, heiligen und die Herrlichkeit des Herrn wird darauf ruhen und der Geist des Herrn wird die Herzen der Menschen erfüllen und Christus wird zu ihm[7] kommen und die Wolke, die darauf ruhen wird, wird es und die Leben seines Volkes heiligen.
6 Lasst alle diejenigen, die können, bei dem Werk des Herrn mithelfen und lasst die Fesseln der blinden Hirten, die das Volk des Herrn auf ausgedörrte Weiden und auf seitliche und verbotene Wege weggeführt haben, zerbrochen werden, damit sie zu dem Herrn, ihren Gott, zurückkehren können.
7 Lasst das Haus aus Stahl und Beton gebaut werden und lasst die Außenseite aus grauem poliertem Stein sein. Lasst die Pfeiler und Fundamente stark sein. Lasst das Kellergeschoss und auch das Erdgeschoss fertiggestellt werden, damit das Volk des Herrn in Independence sich dort für seine Gottesdienste versammeln kann. Lasst das Hauptgeschoss benutzt werden, wenn das Volk des Herrn sich von Zeit zu Zeit zu seinen Hauptversammlungen versammelt; zu diesen Zeiten wird der Geist des Herrn in großer Kraft auf ihnen ruhen und wird sie in ihrem Werk anleiten, damit das Evangelium allen Nationen in Kraft gepredigt werden kann, denn siehe, eure Botschaft soll eine Botschaft der Liebe sein und diese Kraft wird zu den Dienern des Herrn und seinem Volk kommen.
8 Die Wolke soll nicht die ganze Zeit auf dem Haus ruhen, sondern nur, wenn sich das Volk des Herrn darin in Demut und Liebe versammeln wird; dann wird der Herr ihnen begegnen. Lasst die Länge des Gebäudes das Doppelte von dessen Breite sein, so dass das Hauptgeschoss 3500 Sitzplätze bieten kann. Die Menschen, die sich dort zeitweise versammeln, werden viele sein, denn das Verlangen, zum Haus des Herrn zu kommen, wird groß sein und der Herr wird ihnen in der Stunde ihrer großen Not begegnen, wenn sie ihm ihre Sünden bekennen und die Schwachen werden stark gemacht werden.
9 Lasst das Dach stark sein und lasst das Gebälk aus Stahl sein. Lasst das Zentrum ein Rund bilden und lasst das Gebäude in allen Teilen feuerfest sei, damit nichts brennen kann.
10. An die Diener des Herrn: Lasst eure Stimme überall gehört werden und warnt das Volk, dass das Kommen Christi nahe ist. Predigt das Evangelium, ruft allen Menschen und Völkern Buße zu, damit alle gewarnt werden mögen.
11. Seid nicht schroff zu euren Brüdern, die auch an das Kommen Christi und an den Bau des Tempels glauben; und wenn ihr eure Botschaft in Liebe vorbringt, werdet ihr eure Brüder gewinnen und viele werden helfen. Fürwahr, lasst eure Botschaft ihnen zuerst zukommen, denn viele haben nach diesem Tag, an dem sie helfen könnten, Ausschau gehalten. Nichtsdestoweniger sollt ihr jetzt[8] mit euren Vorbereitungen für den Tempel beginnen und im Jahre 1929 sollen eure schwachen Bemühungen anfangen, das Werk, welches groß sein wird, wenn es vollendet ist, im Glauben zu beginnen.
12. Groß wird die Freude des Volkes des Herrn sein, nicht so sehr wegen des Hauses, sondern weil der Herr sein Volk heiligen wird. Seine Kraft wird bei ihnen sein und sein Geist wird ihre Seelen mit Freude erfüllen. Das Haus wird ein schützender Fels für sie sein, ein Hafen der Ruhe, in welchem sie geistige Nahrung und Erkenntnis finden werden, eine Schule, in welcher sie über Gottes Güte lernen werden.
13. Lasst euer ganzes Werk im Glauben getan werden, denn siehe, ohne Glauben könnt ihr nichts tun. Der Glaube wird euch stark machen. Bereitet euch selbst vor, ein Volk zu werden, das dem Herrn bei seinem Kommen begegnen kann.
14. Lasst jeden einzelnen seinen Nachbarn in Liebe und Glauben warnen. Bereitet den Boden, dann wird die Ernte groß sein. Denkt nicht, dass ihr schwach seid und euren Nachbarn nicht warnen könnt, denn der Herr ist stark und insofern als ihr Ihm in eurem Werk vertrauen werdet, wird er euch die Stärke geben, die ihr braucht. Denkt nicht, dass Satan euch nicht versuchen wird, denn seine Macht wird auch offenbar werden und wenn ihr nicht geistig gesinnt seid, werdet ihr sein Werk, durch welches er danach trachten wird, euer Werk zu zerstören, nicht aufdecken. Bittet und ihr werdet empfangen, was eure Bedürfnisse von einem Tag zum andern betrifft. Lasst alle Dinge in Liebe und Glauben geschehen.
15. Warnt ihr die Menschen, dass sie den Boden bestellen, denn Hungersnot und viele Dinge werden kommen, die die Menschen veranlassen, untätig und ohne Arbeit zu sein; und all diejenigen, die sich nicht selbst mit den Früchten des Bodens versorgen, werden Not leiden. Lasst es dem Volk des Herrn eine Warnung sein und es von Schulden fernhalten, damit sie, wenn die schwierigen Zeiten kommen werden, keine Verluste erleiden; aber diejenigen, die weise sind, werden danach trachten, sich mit dem, was sie brauchen, selbst zu versorgen und sie werden damit zufrieden sein.
16. Arbeitet solange wie ihr könnt und spart solange wie ihr könnt, damit jeder sein Haus haben kann und den Boden, um Nahrung für seine Familien anzubauen, damit niemand Not leidet. Folgt nicht der Verrücktheit der Welt, denn der Herr wünscht ein heiliges Volk.
17 Ich werde von Zeit zu Zeit kommen und ich werde in dem Werk, das ihr tun sollt, Anweisung geben, damit ein Volk des Herrn für Sein Kommen vorbereitet sein kann.
[Bearbeiten] Botschaft 6
1. September 1928, 00:30 Uhr – 01:25 Uhr; Port Huron, Michigan
Empfangen am 1. September 1928 um 00:30 Uhr bis 01:25 Uhr in Port Huron, Michigan. Ich war wach in meinem Bett, fühlte mich nicht sehr stark und war etwas entmutigt, als mit einem Male der Raum hell wurde und ich wusste, dass der Bote nicht weit entfernt war. Ich starrte auf das Licht, als er mit einem Male an meinem Bett stand. Und dies ist es, was er sagte:
1 „Ich bin Johannes, der Diener des Herrn, ein von Gott gesandter Bote, ein Mitarbeiter bei dir, um ein Volk für Christus vorzubereiten, wenn er wieder kommen wird, welches nicht lange dauern wird. Aber vor dieser Zeit werden viele Dinge geschehen, wie es geschrieben steht. Der Tempel muss erbaut werden; aber er wird während einer großen Drangsal, wenn Zeiten der Prüfung auf der Erde sein werden, erbaut werden. Und wegen der Sündigkeit, die in den Herzen der Menschen sein wird, werden viele keinen Glauben an das Evangelium Christi haben. Gott wird viele züchtigen, denn er will ein bewährtes Volk. Du hast Verluste gehabt, aber du wirst weitere haben. Und es ist das Beste, dass du dich selber von der Geschäftswelt absonderst, denn siehe, du wirst versucht werden wie Joseph aus Ägypten versucht wurde, denn einige deiner Brüder trachten danach, dein Leben zu zerstören. Und du wirst auch des Ehebruchs beschuldigt werden, genauso wie es Joseph wurde. Und während Prüfungen und Verluste über dich kommen werden, soll es dir dennoch nicht an Brot mangeln. Und wenn du treu in deinem Glauben bist, wirst du am Ende deine Belohnung für deine Arbeit empfangen.
2 Joseph Smith tat ein großes Werk in seiner Zeit. Er sündigte jedoch vor dem Herrn in vielen Dingen, indem er die Gebote nicht hielt, die ihm gegeben wurden und indem er das Haus des Herrn nicht erbaute. Er tat jedoch Buße und am Ende wird er zu den Propheten von altersher gezählt werden. Seid nicht wie er, sondern baut ihr das Haus entsprechend dem Muster, das euch gegeben werden wird. Lasst den Tempel neunzig Fuß[9] in der Breite und einhundertundachtzig Fuß[10] in der Länge sein; und lasst da eine innere Halle sein, fünfundfünfzig Fuß[11] mal fünfundsechzig Fuß[12]; und lasst da eine obere Halle sein. Lasst da auch eine untere Halle und auch ein Kellergeschoss sein, wie ich es euch früher sagte und lasst sie zwölf Fuß[13] in der Höhe vom unteren Boden sein. Lasst die Mauern aus Beton und Stahl gemacht werden. Lasst die Grundmauer zwei Fuß und sechs Zoll[14] in der Breite sein. Lasst das Fundament bis auf das Felsgestein gehen. Lasst die Außenseite mit Mörtel und Teer und lotrechten Kacheln bedeckt sein, so dass die unteren Räume trocken bleiben können; denn das Volk soll sich dort für ihre Gebete und ihr Fasten zum Herrn hin versammeln. Lasst den Raum hell sein. Lasst die Rahmen der Fenster aus Stahl sein und lasst sie in Mörtel eingesetzt werden. Lasst das Glas stark sein. Lasst den Stahl des ganzen Gebäudes bis zum Fundament gehen und lasst es alle vier Fuß mit Winkelstahl und Beton verbunden werden, damit das Gebäude fest sein kann. Es werden nämlich Zeiten der Prüfung kommen, denn der Himmel und die Erde werden erschüttert werden und die Herzen der Menschen werden mit Furcht erfüllt werden; aber bei euch, die ihr gläubig seid, wird der Herr sein. Trotzdem wird euer Glaube geprüft werden und viele werden erkalten.
3 Ich werde zu dir von Zeit zu Zeit kommen, um dir die Pläne des Hauses des Herrn zu übergeben. Aber denkt daran: Insofern als du und deine Brüder vor dem Herrn demütig sein werdet und seinen Willen tun werdet, werde ich zu euch kommen; aber falls ihr nicht treu seid, werden eure Sinne verfinstert werden und diese Pläne werden euch vorenthalten werden. Betet oft, beachtet nicht die Ratschläge der Menschen; Gott wird nämlich Anweisungen beim Bau seines Hauses geben, denn der Herr sprach folgendermaßen[15] zu Joseph Smith:
4 ‚Wahrlich, ich sage euch, meinen Freunden, ich spreche zu euch mit meiner Stimme, nämlich der Stimme meines Geistes, damit ich euch meinen Willen zeigen kann, was eure Brüder im Lande Zion[16] betrifft. Viele von denen sind wahrhaftig demütig und trachten eifrig danach, Weisheit zu lernen und Wahrheit zu finden. Wahrlich, ich sage euch, gesegnet sind alle diejenigen, denn sie werden sie erlangen; denn ich, der Herr, zeige all den Demütigen und wen auch immer ich will Gnade, damit ich gerechtfertigt sein kann, wenn ich sie ins Gericht bringe.
5 Und insofern als mir mein Volk ein Haus baut im Namen des Herrn und nicht zulässt, dass irgendetwas Unreines hineinkommt, damit es nicht geschändet wird, soll meine Herrlichkeit darauf ruhen und meine Gegenwart soll dort sein; denn ich werde hineinkommen und alle, die reinen Herzens sind, sollen hineinkommen und sollen Gott sehen. Aber wenn es geschändet wird, werde ich nicht hineinkommen und meine Herrlichkeit soll nicht dort sein, denn ich werde nicht in unheilige Tempel kommen.
6 Wahrlich, so spricht der Herr zu euch, die ich liebe; und die ich liebe, die züchtige ich auch, damit ihre Sünden vergeben werden mögen; denn mit der Züchtigung bereite ich einen Weg für ihre Befreiung aus der Versuchung in jeder Hinsicht. Und ich habe euch geliebt, weshalb ihr notwendigerweise gezüchtigt und zurechtgewiesen vor meinem Angesicht stehen müsst. Denn ihr habt gegen mich eine sehr schwere Sünde begangen, indem ihr das große Gebot, das ich euch, was den Bau meines Hauses betrifft, gegeben habe, nicht in jeder Hinsicht beachtet habt, womit ich für die Vorbereitung meiner Apostel vorhabe, sie auszurüsten, um meinen Weinberg für die letzte Zeit zu beschneiden, damit ich mein ungewöhnlliches Werk vollbringen und meinen Geist auf alle Menschen ausgießen kann. Aber seht, wahrlich, ich sage euch, es gibt viele, die unter euch ordiniert worden sind und die ich berufen haben, aber wenige von ihnen sind auserwählt. Diejenigen, die auserwählt sind, haben eine schwere Sünde begangen, indem sie am hellen Tag in der Finsternis wandeln. Und aus diesem Grund gab ich euch ein Gebot, dass ihr eure feierliche Versammlung einberufen solltet, damit euer Fasten und Klagen in die Ohren des Herrn, eures Gottes, hinaufkommen könnte.
7 Fürwahr, wahrlich, ich sage euch, ich gab euch ein Gebot, dass ihr ein Haus bauen solltet, in welchem Haus ich vorhabe, diejenigen, die ich auserwählt habe, mit Kraft aus der Höhe auszurüsten, denn dies ist die Verheißung des Vaters an euch. Deshalb gebiete ich euch zu bleiben, genau wie meinen Aposteln in Jerusalem. Dennoch begingen meine Diener eine sehr schwere Sünde.
8 Wahrlich, ich sage euch, es ist mein Wille, dass ihr ein Haus bauen solltet. Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr die Kraft haben, es zu erbauen. Wenn ihr meine Gebote nicht haltet, wird die Liebe des Vaters nicht bei euch bleiben. Deshalb sollt ihr in der Finsternis wandeln. Nun, hier ist die Weisheit und die Absicht des Herrn: Lasst das Haus nach der Weise gebaut werden, welche ich dreien von euch, die ihr für diese Vollmacht ernennen und ordinieren sollt, zeigen werde. Und dessen Größe soll in dessen innerer Halle fünfundfünfzig Fuß[11] in der Breite sein und lasst sie fünfundsechzig Fuß[12] in der Länge sein. Und lasst den tiefer gelegenen Teil der inneren Halle mir geweiht werden für eure Abendmahlsfeiern, für eure Predigten, euer Fasten, euer Beten und der Darbringung eurer heiligsten Wünsche vor mich, spricht euer Herr.’
Denn so sprach er zu Joseph Smith, der seine Worte nicht beachtete.
9 Aber lasst dieses Haus gebaut werden, denn groß soll die Freude des Volkes des Herrn sein, nicht so sehr wegen des Hauses, sondern weil der Herr sein Volk heiligen wird. Seine Kraft wird bei ihnen sein und sein Geist wird ihre Seelen mit Freude erfüllen. Das Haus soll ein schützender Fels für sie sein, ein Hafen der Ruhe, in welchem sie geistige Nahrung und Erkenntnis finden werden, eine Schule, in welcher sie über Gottes Güte lernen werden.
10 Bringe diese Botschaft deinen Brüdern, die dem Evangelium gehorsam gewesen sind. Viele werden sie glauben, aber einige werden sie verwerfen, weil Finsternis ihren Geist getrübt hat. Dennoch werden in der kommenden Zeit andere sie annehmen.
11. Sei demütig in deinem Werk. Sei geduldig mit anderen; und wenn du dieses tust, wird dir Gott von Zeit zu Zeit seinen Geist geben, um deinen Geist zu erleuchten, damit das Werk, das du tust, von ihm angenommen werden kann. Amen.“
[Bearbeiten] Erklärungen des Übersetzers
- ↑ 1,905 m
- ↑ a b c Der Tempelplatz befindet sich in Independence im US-Bundesstaat Missouri und war über 1000 km von Port Huron im Staat Michigan, dem damaligen Wohnort Fettings, entfernt. Joseph Smith (1805 - 1844), der Begründer der Mormonen, sah im Jahre 1831 nach eigenem Bekunden in einer Vision die ganz genau bezeichnete Stelle für einen späteren Bau des Tempels. In späteren Jahren kaufte die Church of Christ (Temple Lot) diesen Platz auf. Otto Fetting gehörte bis zum Jahre 1929 noch dieser Kirche an.
- ↑ a b c Es handelt sich um das aus zwölf Aposteln bestehende Apostelkollegium, das die Church of Christ (Temple Lot) leitete.
- ↑ Erwähnt wird hier die 1899 unter Handauflegung stattfindende Ordination Fettings zum Geistlichen der Reorganisierten Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage.
- ↑ Otto Fetting wurde 1926 bei der Neuwahl von Aposteln zu einem der zwölf Apostel in der Church of Christ (Temple Lot) berufen und ordiniert.
- ↑ Gemeint ist die Church of Christ (Temple Lot).
- ↑ d. h. zum Haus des Herrn
- ↑ also ab Ende März 1928
- ↑ 27,432 m
- ↑ 54,864 m
- ↑ a b 16,764 m
- ↑ a b 19,812 m
- ↑ 3,658 m
- ↑ 0,762 m
- ↑ In den Versen 4 — 8 dieser 6. Botschaft von Otto Fetting werden bestimmte Ausführungen aus Lehre und Bündnisse mit Ausnahme einiger Kürzungen vorwiegend wortwörtlich übernommen. Es handelt sich dabei gemäß der Zählung der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage um Abschnitt 94, Verse 1, 8 u. 9 und Abschnitt 95, Verse 1 — 16. Zählung in der Ausgabe der „Lehre und Bündnisse“, die von der Gemeinschaft Christi herausgegeben wird: Abschnitt 91, 1 a u. 2 c sowie Abschnitt 92, 1 a — 3 e. Nach dem Glauben der verschiedenen mormonischen Kirchen handelt es sich um göttliche Offenbarungen, die Joseph Smith am 6. Mai und am 1. Juni 1833 jeweils in Kirtland, US-Bundesstaat Ohio, erhalten haben soll.
- ↑ Gemeint ist der Kirchenbereich um Kirtland im US-Bundesstaat Ohio.
