| Textdaten |
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| Autor: |
Robert Burns |
| Titel: |
Das blauäugige Mädchen |
| Untertitel: |
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| aus: |
Lieder und Balladen,
S. 44 - 45 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
1 |
| Entstehungsdatum: |
1788 |
| Erscheinungsdatum: |
1860 |
| Verlag: |
A. Hofmann und Comp. |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Berlin |
| Übersetzer: |
Adolf Wilhelm Ernst von Winterfeld |
| Originaltitel: |
The blue-eyed Lassie |
| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Google und commons |
| Kurzbeschreibung: |
Das Lied bezieht sich auf Jean Jaffray, die 15-jährige Tochter des Pfarrers von Lochmaben, bei dessen Pfarrhaus Burns bei seinem Weg nach Ellisland gelegentlich anhielt.
Dieses Lied war in einem Brief von Burns an Mrs. Dunlop im Oktober 1788 enthalten.
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[44]
Das blauäugige Mädchen.
Hatt’ gestern meine liebe Noth,
Hatt’ gestern eine böse Schau,
Zwei Aeuglein gaben mir den Tod,
Zwei Aeugelein vom schönsten Blau.
5
[45] ’S war nicht der gold’nen Locken Preis,
Der Mund nicht, Röslein gleich, im Thau,
Auch nicht der Busen, lilienweiß,
Es war ihr Aug’ vom schönsten Blau.
Es sprach und lächelte ihr Mund,
10
Doch solchem Zauber man nur trau’!
Denn ich erhielt die Todeswund’
Aus jenen beiden Aeuglein blau.
Trost ist umsonst in Liebesnoth;
Vielleicht, daß meinem Schwur sie trau’; –
15
Verwirft sie mich, so ist’s mein Tod,
Ich sterb’ ihn für die Aeuglein blau. –