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| Textdaten |
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| Autor: |
Rainer Maria Rilke |
| Titel: |
Das jüngste Gericht |
| Untertitel: |
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| aus: |
Der neuen Gedichte anderer Teil, S. 26 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1918 |
| Verlag: |
Insel-Verlag |
| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
Leipzig |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Österreichische Nationalbibliothek |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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[26] DAS JÜNGSTE GERICHT
So erschrocken, wie sie nie erschraken
ohne Ordnung, oft durchlocht und locker,
hocken sie in dem geborstnen Ocker
ihres Ackers, nicht von ihren Laken
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abzubringen, die sie liebgewannen.
Aber Engel kommen an, um Öle
einzuträufeln in die trocknen Pfannen
und um jedem in die Achselhöhle
das zu legen, was er in dem Lärme
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damals seines Lebens nicht entweihte;
denn dort hat es noch ein wenig Wärme,
daß es nicht des Herren Hand erkälte
oben, wenn er es aus jeder Seite
leise greift, zu fühlen, ob es gälte.