Der Tanz (Schiller)
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Der Tanz.
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Wie, vom Zephyr gewiegt, der leichte Rauch durch die Luft schwimmt, Wie sich leise der Kahn schaukelt auf silberner Flut, [33]
Keinen drängend, von keinem gedrängt, mit besonnener Eile, 10
Schlüpft ein liebliches Paar dort durch des Tanzes Gewühl.Vor ihm her entsteht seine Bahn, die hinter ihm schwindet, 15
Nein, dort schwebt es frohlockend herauf. Der Knoten entwirrt sich, Nur mit verändertem Reiz stellt sich die Ordnung mir dar. [34]
Sprich, wie geschiehts, daß rastlos bewegt die Bildungen schwanken, 20
Und die Regel doch bleibt, wenn die Gestalten auch fliehn?Daß mit Herrscherkühnheit einher der einzelne wandelt, 25
Die, der Nemesis gleich, an des Rhythmus goldenem Zügel Lenkt die brausende Lust, und die gesetzlose zähmt. [35]
Nicht der begeisternde Takt, den alle Wesen dir schlagen? 30
Nicht der wirbelnde Tanz, der durch den ewigen RaumLeuchtende Sonnen wälzt in künstlich schlängelnden Bahnen? SCHILLER.
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