Die Gartenlaube

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Textdaten
Autor: Verschiedene
Titel: Die Gartenlaube
Untertitel: Illustrirtes Familienblatt später Illustriertes Familienblatt
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Herausgeber: Ernst Keil, Ernst Keil's Nachfolger
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1853-1938 - 1944
Verlag: Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig, später Berlin
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Quelle: Scan auf Commons, ein Teil der Inhaltsverzeichnisse von Abenteuer Literatur
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in der Summe sind 121.000 Seiten erschienen
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Die Gartenlaube Illustrirtes Familienblatt (später Illustriertes Familienblatt, ab 1938 mit dem veränderten Titel Die neue Gartenlaube), war ein Vorläufer moderner Illustrierter und das erste große erfolgreiche deutsche Massenblatt. Es erschien ab 1853 und erreichte 1876 unter dem Verleger Ernst Keil eine Auflagenhöhe von 382.000 Exemplaren. Einer der Mitbegründer war Ferdinand Stolle. Da die Gartenlaube sowohl in der gemeinsamen Familienlektüre konsumiert wurde, als auch in zahlreichen Leihbibliotheken und Cafés als Auslage zur Verfügung stand, beläuft sich die Schätzung der eigentlichen Leserschaft auf zwei bis fünf Millionen zu ihren Hochzeiten.

Die Gartenlaube stellt eine ebenso umfassende wie für viele historische Untersuchungsfelder unverzichtbare Quelle zur deutschen Kulturgeschichte dar, zum Beispiel bezüglich der in der Illustrierten veröffentlichten Fortsetzungsromane.

Inhaltsverzeichnis


Vorwort aus dem ersten Heft der Zeitschrift [Bearbeiten]

[1]
An unsere Freunde und Leser!


Grüß Euch Gott, lieben Leute im deutschen Lande!

Zu den vielen Geschenken, die Euch der heilige Christ bescheert hat, kommen auch wir mit einer Gabe – mit einem neuen Blättchen! Seht’s Euch an in ruhiger Stunde. Was wir wollen und bringen – das Alles können wir Euch freilich nicht im Voraus sagen und aus der ersten Nummer werdet Ihr’s auch nicht ganz ersehen können; wir hoffen indeß, es soll Euch gefallen.

Wenn ihr im Kreise Eurer Lieben die langen Winterabende am traulichen Ofen sitzt oder im Frühlinge, wenn vom Apfelbaume die weiß und rothen Blüthen fallen, mit einigen Freunden in der schattigen Laube – dann leset unsere Schrift. Ein Blatt soll’s werden für’s Haus und für die Familie, ein Buch für Groß und Klein, für Jeden, dem ein warmes Herz an den Rippen pocht, der noch Lust hat am Guten und Edlen! Fern von aller raisonnirenden Politik und allem Meinungsstreit in Religions- und andern Sachen, wollen wir Euch in wahrhaft guten Erzählungen einführen in die Geschichte des Menschenherzens und der Völker, in die Kämpfe menschlicher Leidenschaften und vergangener Zeiten.

Dann wollen wir hinaus wandern an der Hand eines kundigen Führers in die Werkstätten des menschlichen Wissens, in die freie Natur, zu den Sternen des Himmels, zu den Blumen des Gartens, in die Wälder und in die Eingeweide der Erde, und dann sollt Ihr hören von den schönen Geheimnissen der Natur, von dem künstlichen Bau des Menschen und seiner Organe, von Allem, was da lebt und schwebt und kreucht und schleicht, was Ihr täglich seht und doch nicht kennt. Und was außerdem noch von Interesse ist im Thun und Treiben der Menschen – Ihr sollt’s finden in unserm Blättchen, das zu alle den Dingen, die wir Euch bieten, auch noch verzierende und erklärende Abbildungen bringt von anerkannten Künstlern.

So wollen wir Euch unterhalten und unterhaltend belehren. Ueber das Ganze aber soll der Hauch der Poesie schweben wie der Duft auf der blühenden Blume, und es soll Euch anheimeln in unsrer Gartenlaube, in der Ihr gut-deutsche Gemüthlichkeit findet, die zu Herzen spricht.

So probirt’s denn mit uns und damit Gott befohlen!

Ferdin. Stolle, Redakteur. Ernst Keil, Verleger.

Die Gartenlaube erscheint wöchentlich mit vielen Illustrationen und kostet vierteljährlich nur 10 Ngr. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an.

Leipzig, Ende December 1852.
Die Verlagshandlung.

Herausgeber [Bearbeiten]

  • Ferdinand Stolle: Bis 1862 als Herausgeber genannt, weil Ernst Keil auf Grund eines Pressevergehens seine bürgerlichen Ehrenrechte verloren hatte.
  • Ernst Keil
  • Ernst Ziel: ab Heft 14/1878
  • Adolf Kröner: ab Heft /1885

Erschließung [Bearbeiten]

Wir nehmen derzeit nur die Bände bis zum Jahr 1900 auf, da sonst die Zahl der nicht gemeinfreien Artikel zu stark zum Tragen kommt. Davon ausgenommen sind die Inhaltsverzeichnisse der Bände, und einzelne Artikel deren Gemeinfreiheit einwandfrei nachgewiesen ist.

Editionsrichtlinien [Bearbeiten]

  • Die Transkription folgt dem Original. Als Grundlage dienen die Wikisource:Editionsrichtlinien.
  • Trennzeichen ist das - (der Viertelgeviertstrich), nicht =
  • Trennungen am Zeilen- und am Seitenende werden aufgelöst. Also aus Liefer- und Zahlungs-(neue zeile)bedingungen wird Liefer- und Zahlungsbedingungen.
  • rc. → etc. wird als etc. wiedergegeben.
  • Der Seitenwechsel erfolgt bei Worttrennung nach dem gesamten Wort.
  • In Texten
    • keine Einzüge
    • keine Spalten
    • keine Seitenzahlen
  • Beispielartikel: Der Musiktelegraph (1863) oder Bei Robert Koch (1891). Es empfiehlt sich für die Einheitlichkeit des Projekts, diese anzusehen, bevor man eigene Artikel erstellt.
  • Sperrschrift wird kursiv wiedergegeben.
  • Artikel werden nicht mit der Vorlage Textdaten, sondern mit der Vorlage GartenlaubenArtikel erstellt. Die Parameternamen entsprechen der Textdatenvorlage. Hinzugekommen ist nur der Parameter Jahr, in dem nur das Erscheinungsjahr (1863, 1891, …) eingetragen wird (intern wird die Textdatenvorlage aufgerufen, sodass deren Funktionalität komplett vorhanden ist).


  • Mehrteiler werden unter einem Artikel an ihrem Beginn zusammengefasst.
    • Um bei Mehrteilern aus dem Inhaltsverzeichnis heraus gezielt einen Teil anspringen zu können, ist im Inhaltsverzeichnis folgendes Konstrukt zu nutzen:
{{GartenlaubeEintrag|190|[[Polytechnikum der Gartenlaube#Seite_190|Polytechnikum der Gartenlaube]]||Nr. 2.||JAHR=1869}}
Der Link auf den Artikel wird ergänzt mit #Seite_Seitennummer, wobei die Seitenummer der Seite:... angegeben wird
  • Verlinkung der Artikel untereinander: Es wird von Artikelanfang zu Artikelanfang verlinkt. Mehrteilige Artikel werden von anderen Artikeln nur auf den Anfang des Hauptartikels verlinkt. Artikel verlinken im Normalfall nicht in das Innere eines anderen Artikels hinein.
  • Spendenquittungen für Sammlungen (z. B. „Für Theodor Körners treue Pflegerin“, 1863) werden wegen des meist geringen inhaltlichen Wertes nur in Ausnahmefällen transkribiert; nicht transkribiert werden die Aufrufe am Quartalsende, das Abonnement zu verlängern, oder Werbung für andere Zeitschriften.
  • Bei den kurzen Rubriken wie Kleiner Briefkasten, Räthsel und Auflösungen sollten alle Elemente eines Jahrgangs in einem Artikel zusammengefasst werden. Für jedes Heft gibt es dabei eine eigene Überschrift z. B. Kleiner Briefkasten (Die Gartenlaube 1866). Die Artikel unter Blätter und Blüthen fallen allerdings nicht darunter, jeder der vorhandenen Abschnitte bekommt einen eigenen Artikel.


  • Bildunterschriften sind Bestandteil des Bildes und werden mit der Vorlage {{BRU|Die Gartenlaube (1885) b 665.jpg|center|500|'''Wer kriegt’s?'''<br />Nach dem Oelgemälde von ''Hermann Bever.''||center}} in den Text gesetzt. Für Bilder, die in der Breite eine ganze Seite einnehmen, werden 500 (px) empfohlen.
  • Die ausgeschnittenen Bilder werden bearbeitet, sodass sie gerade stehen, entzerrt sind und der Kontrastumfang stimmt. Hochgeladen werden sie als jpg in Graustufen typischerweise mit 70 % Kompression. Der Dateiname ist derselbe wie der der Seite mit einem _b_ vor der Seitenzahl. Ist mehr als ein Bild auf einer Seite vorhanden, so folgt der Seitenzahl ein Index _y.
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  • Seiten, bei denen die Bilder noch nicht ausgeschnitten sind, bitte mit dem Bearbeitungsstand „Korrekturprobleme“ – also bei den 4 Radiobuttons den ganz links – markieren; das hilft, diese Seiten zu finden und die Bilder nachzuliefern.


  • Bei doppeldeutigen oder mehrfachen Titeln wie z. B. Berichtigung ist folgende Form zu wählen: Titel (Die Gartenlaube 1875/42), wobei die erste Zahl das Jahr und die zweite Zahl die Heftnummer ist. Der Abschnitt Kleiner Briefkasten ist immer so zu behandeln.
  • Im Inhaltsverzeichnis werden Untertitel in die Titelzeile eingefügt mit <br /><small>text</small>.
  • Bei Artikeln mit sehr vagem Titel und konkretem Inhalt kann eine Untertitelzeile mit WS-Kommentar eingefügt werden, um das Auffinden von Artikeln zu erleichtern (z. B. 1871, Heft 13: „Ein Verdrängter“).
  • In der Vorlage kann jetzt sowohl Heft als auch die Seitenzahl angegeben werden. Beispiel siehe Europas größte Lokomotive. Die Parameter sind in der Copy-und-Paste-Vorlage vorhanden. Bei Mehrteilern empfiehlt es sich, nur die Heftnummern anzugeben.

Hier eine C&P-Vorlage für einen Gartenlaubenartikel: [Bearbeiten]


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Aktuell (Mai 2012) fehlt:

  • Jahrgang 1886 zweites Halbjahr
  • bei einigen Jahrgängen einzelne Seiten

Sachregister 1853 - 1867 [Bearbeiten]

1853 [Bearbeiten]

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(Leider nur erstes Halbjahr und Inhaltsverzeichniss) Scans auf Commons

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