aus Wikisource, der freien Quellensammlung
| Textdaten |
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| Autor: |
Theodor Storm |
| Titel: |
Die Stadt |
| Untertitel: |
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| aus: |
Gedichte, S. 9 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
8. Auflage |
| Entstehungsdatum: |
1853 |
| Erscheinungsdatum: |
1889 |
| Verlag: |
Verlag der Gebrüder Paetel |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Berlin |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans auf Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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[9]
Die Stadt.
Am grauen Strand, am grauen Meer
Und seitab liegt die Stadt;
Der Nebel drückt die Dächer schwer,
Und durch die Stille braust das Meer
5
Eintönig um die Stadt.
Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai
Kein Vogel ohn’ Unterlaß;
Die Wandergans mit hartem Schrei
Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei,
10
Am Strande weht das Gras.
Doch hängt mein ganzes Herz an dir,
Du graue Stadt am Meer;
Der Jugend Zauber für und für
Ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,
15
Du graue Stadt am Meer.