Die Wacht am Rhein
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Die Wacht am Rhein ist ein Kriegslied von Max Schneckenburger, das 1854 von Karl Wilhelm vertont wurde und im Kaiserreich den Status einer Nationalhymne erlangte. Der Text wird hier nach dem Lahrer Kommersbuch wiedergegeben.
Von dem liberalen Dichter Friedrich Stoltze erschien 1884 eine gleichnamige Satire in Frankfurter Mundart.
Die Wacht am Rhein
wie Schwertgeklirr und Wogenprall:
Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein!
Wer will des Stromes Hüter sein?
Refrain:
Lieb Vaterland, magst ruhig sein,
lieb Vaterland, magst ruhig sein:
Fest steht und treu die Wacht,
die Wacht am Rhein!
Fest steht und treu die Wacht,
die Wacht am Rhein!
und aller Augen blitzen hell:
der deutsche Jüngling, fromm und stark,
beschirmt die heilge Landesmark.
Lieb Vaterland etc.
wo Heldengeister niederschaun,
und schwört mit stolzer Kampfeslust:
„Du, Rhein, bleibst deutsch wie meine Brust!
wirst du doch drum ein Welscher nicht.
Reich wie an Wasser deine Flut
ist Deutschland ja an Heldenblut.“
noch eine Faust den Degen zieht,
und noch ein Arm die Büchse spannt,
betritt kein Feind hier deinen Strand.“
die Fahnen flattern hoch im Wind:
Zum Rhein, zum Rhein, am deutschen Rhein!
Wir alle wollen Hüter sein!
Lieb Vaterland etc.


