Die größte Sünde

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Autor: Otto Ernst
Titel: Die größte Sünde
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Erscheinungsdatum: 1895
Verlag: Conrad Kloss
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Erscheinungsort: Hamburg
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Quelle: Digitale Drucke der Uni Bielefeld
Kurzbeschreibung: Drama in 5 Akten
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[Bearbeiten] Vorblatt 1



Die größte Sünde.


[Bearbeiten] Vorblatt 2



Von demselben Verfasser erschienen:

Gedichte. 2. Auflage. Mit Porträt. Preis M 3.—, eleg. gebd. M 4.—

Offenes Bister! Gesammelte Essays aus Litteratur, Pädagogik
          und öffentlichem Leben. 2., vermehrte Auflage. Elegant
          broschirt M 3.—

Aus verborgenen Tiefen. Novellen und Skizzen. Brosch. M 2.25;
          eleg. gebd. M 3.—

Neue Gedichte. Eleg. gebd. M 3.—

Narrenfest. Satiren und Burlesken. Eleg. brosch. M 2.—

Der süße Willy. Ein humoristisches Erziehungsidyll. Elegant
          gebunden M 1.20.


Verlag von C o n r a d   K l o s s in Hamburg.



[Bearbeiten] Titelseite



Die größte Sünde.


D r a m a   i n   5   A k t e n


von


Otto Ernst.



 
M o t t o:

Alle Sünde und Lästerung wird
den Menschen vergeben; aber die
Lästerung wider den Geist wird den
Menschen nicht vergeben.

               Matth. 12, 31.



Hamburg 1895.


V e r l a g   v o n   C o n r a d   K l o s s.

[Bearbeiten] Vorblatt 3


WS: handschriftliche Bilbliotheksvermerke


Alle Rechte vorbehalten.


Das Recht der Aufführung ist ausschließlich durch die Theater-Agentur
von A. Entsch, Berlin W., Jägerstraße 20, zu erwerben.


WS: Stempel: Univ. Bibliothek Bielefeld


[Bearbeiten] Vorblatt 4 - Vorwort.


Dieses Drama erscheint hier zunächst für den Büchermarkt, und aus diesem Grunde habe ich mich für berechtigt gehalten, ein paar Scenen, die für die Aufführung, wenigstens für den gegenwärtigen Geschmack des Theaterpublikums, zweifellos gekürzt werden müßten, in ihrem ganzen ursprünglichen Umfange bestehen zu lassen. Im Gegensatze zu der Mehrheit unseres theaterbesuchenden Publikums bin ich der Meinung und werde voraussichtlich noch lange der Meinung bleiben, daß die Gattung des Dramas nicht nur eine theatralische, sondern auch eine litterarische Existenzberechtigung hat und daß der dramatische Dichter noch etwas anderes anstreben darf als die geschickte Mache. Im übrigen bin ich allerdings auch der Ansicht, daß sich die and ein Drama zu stellenden litteraischen Ansprüche mit den strengsten Ansprüchen auf Bühnengerechtheit vereinigen sollen und vereinigen lassen.
   Daß ich die Möglichkeit einer öffentlichen Aufführung dies Dramas überhaupt in Betracht ziehe, wird wohl manchem als eine starke Naivität erscheinen. Gleichwohl war es von einer Berliner Bühne angenommen, und die Polizei hatte nach längerem Bedenken die Aufführung gestattet. Aber jenes Theater ging schon ohne die Aufführung meines Stückes ein. Ob ein zweiter Theaterdirektor den Mut haben wird, es anzunehmen, ist zweifelhaft. Denn diesem Drama dürfte gelten, war darin von den



[Bearbeiten] Vorblatt 5 - Fortsetzung Vorwort.


Gesinnungen seines Helden gesagt wird, nämlich: daß das Gesetz sie dulde, daß aber die Menschen sie nicht duldeten. Und die Menschen des Parketts, des Parterres und der Logen darf ein Theaterdirektor nicht erzürnen. Einer unserer erfolgreichsten Dramatiker sagte mir: „Wer heutzutage auf die Bühne kommen und sich auf der Bühne behaupten will, darf keine ernsthaften Konflikte aufgreifen.“ In der That ist unser Theaterpublikum auf einen Standpunkt gebracht worden, wo es Streit für Zank hält und eine von der Bühne herabklingende fremde Meinung als eine persönliche Beleidigung ermpfindet. So werden vielleicht viele dieses Stück trotz der Polizei für ein parteiliches, vielleicht gar für ein konfessionelles Tendenzdrama halten. Daß es das nicht ist, kann ich nur versichern; beweisen muß es die Dichtung selbst. Wenn sie dazu nicht die Kraft besitzt, so wird eine schöne Vorrede sie ihr sicherlich nicht verleihen können.


H a m b u r g, im Frühling 1895.
Otto Ernst.

[Bearbeiten] Vorblatt 6 - Personen:



P e r s o n e n:

August Wöhlers, Großkaufmann.
Christine Wöhlers, seine Frau.

Magdalene, Behrings Braut, 20 Jahre alt,
Fritz, 12 Jahre alt

}
beider Kinder

Wolfgang Behring.
Elise Rehkamp.
Pastor Meiling.
Julius Weber, Comptoirist u. Mitglied eines Jünglingsvereins.
Emilie Stebeling, Vorsteherin einer höheren Töchterschule.
Dr. Edwin Scharff, Arzt.
Stein, Schneidermeister.
Schwester Helene.
Roloffs, Zeitungsträger.
Ein Bote der Paketpost.
Ein Diener bei Wöhlers.
Kinder, Spielkameraden Fritzens (hinter der Scene).


 
Ort der Handlung:
Zeit:
Eine mittelgroße deutsche Residenz.
Die Gegenwart.

[Bearbeiten] Vorblatt 7



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[Bearbeiten] Akte


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