Doctor Brants Narrenschiff/Vom Ende der Gewalt
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Von Gottes Vorsehung » | |||
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[69v] So groß gewalt vff erd nye kam Von end des gwaltes
[70r] 5
Julius der Keyser / was genuogRich / maechtig / vnd von synnen kluog 10
Syn sorg vnd angst jm huffecht kamVnd was so witzig nit an rott 15
Vnd hett behaltten guot vnd ereAber do er wolt suochen mer 20
So vil des volcks als meres sandtDas mer mit schiffen er bedeckt 25
Glich wie der Loew / angrifft eyn huonVnd floch doch als die hasen thuon 30
Meynt er erst haben alle landtVnd setzt eyn goetlich gewalt jm für [70v] 35
Aber es duncket mich nit syn nottGar wenig sint jn ruowen dott 40
Ir sitzen zwor jn glückes fallSindt witzig / vnd trachtend das end 45
Der kurtzlich würt entflammen serWürt üwer gwalt nit bliben mer 50
Sellig / wer hofft jnn gott alleyn /Er felt / vnd blibt nit jn der hoeh 55
Dann noch der altten spruch vnd sagVnglück vnd hor / das wechßt all tag / 60
Muoß er besorgen doch syn gsyndVnd vnderwil syn naehsten fründ / [71r] 65
Vnd wardt eyn herr vff syben tag /Alexander all welt bezwangk 70
Also der gwalt sich enden duotCyrus der tranck syn eygen bluot / 75
Der jm eyn tag verheissen kündVnd sicher wer eyn ougenblick 80
Wer überhebt sich das er standDer luog vnd schlipff nit vff dem sand 85
So ich durch suoch all rich vnd haerAssyrien / Meden / Persyer / 90
Das roemsch rich blibt so lang gott vill /Gott hat jm gsetzt syn zyt / vnd moß |