Du, Hände, welche immer geben

aus Wikisource, der freien Quellensammlung

Wechseln zu: Navigation, Suche
Textdaten
<<< >>>
Autor: Rainer Maria Rilke
Titel: Du, Hände, welche immer geben
Untertitel:
aus: Advent, S. 56
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1898
Verlag: P. Friesenhahn
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: ÖNB-ANNO und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Aus dem Zyklus: Funde
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Bild
[[Bild:|250px]]
Bild
{{{EXTERNESBILD}}}
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Link zur Indexseite]]


[56]
Du, Hände, welche immer geben,

Die müssen blühn von fremdem Glück.
Zart wie ein zages Birkenbeben,
Bleibt von dem gebenden Erleben

5
Ein Rythmenzittern drin zurück.


Das sind die Hände mit den schmalen
Gelenken, die sich leise mühn;
Und wüssten die von Kathedralen,
Sie müssten sich in Wundenmalen

10
Vor allem Volke heiligblühn.
Persönliche Werkzeuge