E'non è legno di si forti nocchj

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche
Textdaten
<<< >>>
Autor: Dante Alighieri
Titel: Kein Holz ist also fest in Kern und Rinden
Untertitel:
aus: Die unbekannten Meister - Dantes Werke, S. 114
Herausgeber: Albert Ritter
Auflage:
Entstehungsdatum: o.A.
Erscheinungsdatum: 1922
Verlag: Gustav Grosser Verlag
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer: Albert Ritter (Karl Förster, Karl Ludwig Kannegießer)
Originaltitel: E’non è legno di si forti nocchj
Originalsubtitel: {{{ORIGINALSUBTITEL}}}
Originalherkunft: {{{ORIGINALHERKUNFT}}}
Quelle: Die unbekannten Meister - Dantes Werke, S. 114, Hrsg. von Albert Ritter, Gustav Grosser Verlag, Berlin, 1922
Kurzbeschreibung: {{{KURZBESCHREIBUNG}}}
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:{{{BILD}}}|250px]]
Bild
{{{EXTERNESBILD}}}
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]


[114]

Kein Holz ist also fest in Kern und Rinden,
Kein Stein hat solche Härte je errungen,
Daß sie, die grausam meinen Tod bedungen,
Nicht mit dem Blick ihn könnt’ in Lieb’ entzünden.

5
Wer sie erschaut, der wird im Herzen finden

Des Blickes Pfeil, ist ihm nicht Flucht gelungen.
Dann muß er sterben, weil er nie errungen
Den Lohn, den sonsten treue Dienste künden.

Warum, ach, wurde solche Machtenfülle

10
Den Augen dieser spröden Frau gegeben,

Die keinen ihrer Treuen läßt am Leben,

Daß mitleidlos sie stolz, voll Widerstreben,
Den Wunsch nicht dem, der für sie stirbt, erfülle
Und ihre Reize gar vor ihm verhülle?