Ein feste Burg ist unser Gott

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Textdaten
Autor: Martin Luther
Titel: Ein feste Burg ist unser Gott
Untertitel:
aus: Der XLVI. Psalm, Deus noster refugium et virtus (Originaltitel), in: Geistliche Lieder auffs new gebessert
Herausgeber:
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1529
Verlag:
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Erscheinungsort: Wittenberg
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Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Textgestalt aus Deutsche Gedichte I, 4.- Auflage, Insel Verlag, Frankfurt am Main 1984, S. 31–32 (Scan auf Commons), dort aus Die deutschen und geistlichen Lieder (hrsg. von G. Hahn, Max Niemeyer Verlag, Tübingen 1967)
Kurzbeschreibung:
Kirchenlied. EG 362, MG 430.
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Ein feste Burg ist unser Gott,
Ein gute Wehr und Waffen.
Er hilft uns frei aus aller Not,
Die uns jetzt hat betroffen.

5
Der alt böse Feind,

Mit Ernst er’s jetzt meint.
Groß Macht und viel List
Sein grausam Rüstung ist.
Auf Erd ist nicht seinsgleichen.

10
Mit unsrer Macht ist nichts getan,

Wir sind gar bald verloren.
Es streit’t für uns der rechte Mann,
Den Gott hat selbst erkoren.
Fragst du, wer der ist?

15
Er heißt Jesus Christ,

Der Herr Zebaoth,
Und ist kein ander Gott.
Das Feld muß er behalten.

Und wenn die Welt voll Teufel wär

20
Und wollt uns gar verschlingen,

So fürchten wir uns nicht so sehr,
Es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt,
Wie saur er sich stellt,

25
Tut er uns doch nicht.

Das macht, er ist gericht’t.
Ein Wörtlein kann ihn fällen.

Das Wort sie sollen lassen stahn
Und kein’ Dank dazu haben.

30
Er ist bei uns wohl auf dem Plan

Mit seinem Geist und Gaben.
Nehmen sie den Leib,
Gut, Ehr, Kind und Weib,
Laß fahren dahin.

35
Sie haben’s kein Gewinn.

Das Reich muß uns doch bleiben.

Anmerkungen (Wikisource)

Zur Rezeptionsgeschichte mit Wiedergabe der ältesten Fassung 1529/33: Liederlexikon des Deutschen Volkslied-Archivs