Einem Dichterlein
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Einem Dichterlein.
O, säng’ ich doch von Veilchenduft,
Gleich Dir von Lieb’ und Mondenschein,
Von Waldesgrün und Himmelszelt,
Von Frühlingspracht und Vögelein!
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Du säuselst laue TreibhausluftUnd weinst gewärmte Thränelein,
Und meinst, es müßt’ die ganze Welt,
Nur weil Du klagst, auch kläglich sein.
O, honigsüßes Dichterlein,
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Der Du aus Büchern dichten lernstUnd flau besingst, was stets Dich mied:
Des Lebens echten Schmerz und Ernst.
Und doch! säng’ ich so zierlich fein
Gelernten Schmerz, geles’ne Lust,
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Nicht spräng’ mir jedes kleine LiedEin blutig Mäuslein aus der Brust.
