Einsamkeit (Gryphius)
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| Autor: |
Andreas Gryphius |
| Titel: |
Einsamkeit |
| Untertitel: |
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| aus: |
Freuden vnd Trauer-Spiele auch Oden vnd Sonnette sampt Herr Peter Squentz Schimpff-Spiel. Sonnette. Das Ander Buch. S. 32 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1658 |
| Verlag: |
Johann Lischke |
| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
Breßlau |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans auf Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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VI. Einsamkeit.
IN dieser Einsamkeit / der mehr denn öden Wüsten /
Gestreckt auff wildes Kraut / an die bemößte See:
Beschau’ ich jenes Thal vnd dieser Felsen Höh’
Auff welchem Eulen nur vnd stille Vögel nisten.
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Hier / fern von dem Pallast; weit von deß Pövels Lüsten /
Betracht ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh’
Wie / auff nicht festem Grund’[1] all vnser Hoffen steh’
Wie die vor Abend schmähn / die vor dem Tag vns grüßten.
Die Höl’ / der rauhe Wald / der Todtenkopff / der Stein /
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Den auch die Zeit aufffrist / die abgezehrten Bein.
Entwerffen in dem Muth vnzehliche Gedancken.
Der Mauren alter Grauß / diß vngebau’te Land
Ist schön vnd fruchtbar mir / der eigentlich erkant /
Daß alles / ohn ein Geist / den Gott selbst hält / muß wancken.
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Anmerkungen (Wikisource)