Emilia Galotti
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Emilia Galotti gilt als eines der wichtigsten bürgerlichen Trauerspiele. Es verlagert ein antikes Motiv – Die Legende von der Römerin Verginia, die von ihrem Vater aus Schutz vor einem Adligen getötet wird, so erzählt von Titus Livius in seiner Chronik Ab urbe condita – in Lessings Gegenwart der Aufklärung; wegen der Thematisierung adliger Willkürherrschaft und bürgerlicher Empfindsamkeit wird Emilia Galotti eine politische Ausrichtung zugeschrieben.
Das Stück wurde am 13.3.1772 in Braunschweig uraufgeführt und zur Ostermesse 1772 bei Voß in Berlin als Teil der Trauerspiele gedruckt. Eine Reinschrift Lessings wird in der Staatsbibliothek in Berlin aufbewahrt.
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Personen
- EMILIA GALOTTI.
- ODOARDO und
- CLAUDIA GALOTTI. Aeltern der Emilia.
- HETTORE GONZA. Prinz von Guastalla.
- MARINELLI. Kammerherr des Prinzen.
- CAMILLO ROTA. Einer von des Prinzen Räthen.
- CONTI. Maler.
- GRAF APPIANI.
- GRÄFINN ORSINA.
- ANGELO, und einige Bediente.
Aufzüge
Anmerkungen (Wikisource)
Auch als Nachdruck erschienen: Gotthold Ephraim Lessing: Emilia Galotti. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen. Berlin 1772. Herausgegeben von Joseph Kiermeier-Debre. DTV Bibliothek der Erstausgaben. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München 1997. ISBN 978-3-423-02620-8
