Fester Befehl

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Textdaten
Autor: Theodor Fontane
Titel: Fester Befehl
Untertitel:
aus: Gedichte, Seite 38
Herausgeber:
Auflage: 10. Auflage
Entstehungsdatum: 1895
Erscheinungsdatum: 1905
Verlag: J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger
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Erscheinungsort: Stuttgart und Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
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[38] Fester Befehl.

In Arkadien wurd’ auch ich geboren.
Auch ich habe mal auf Freiheit geschworen.

Ich haßte Schranzen und Fürstenschmeichler,
Glaubte beinah an Held und Eichler,

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Und Herwegh, Karl Beck und Dingelsteten

Erhob ich zu meinen Leibpoeten.

„…Auf dem offnen Meere der Freiheit schwimmen…
Ein Volk muß immer sich selbst bestimmen,
Ein Volk geht immer die rechten Wege,

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Nieder die Polizeigehege,

Nieder die possidentes beati –“
So dacht’ auch ich. Oh, tempi passati!

Freiheit freilich. Aber zum Schlimmen
Führt der Masse sich selbst bestimmen,

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Und das Klügste, das Beste, Bequemste,

Das auch freien Seelen weitaus Genehmste,
Heißt doch schließlich, ich hab’s nicht Hehl:
Festes Gesetz und fester Befehl.

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