Grab-Schrifft eines närrisch herum-lauffenden Becker-Knechts
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[1] Grab-Schrifft
eines
närrisch herum-lauffenden
Becker-Knechts.
Wie solche
kurtz vor seinem vermeintlich-herannahenden
Ende und Abfarth von ihm selbst
testamentarisch verordnet /
Und
Der Wahrheit zur Liebe ans Licht
gestellet worden.
[2]
Soa) liegt hier der Lumpen-Hund / Sein böses Maul hat viel verwundt; [3]
2.[2] Weit besser kan er Teller lecken /Seht Schmierhanß an / den albern Gecken / [4]
Dem Eigen-Nutz war er ergebenUnd ließ vors Geld Blut / Ehr und Leben. |
Remarqven.[7]
- ↑ 1. Worüber er / sonder Zweiffel / zu Beglaubwürdigung seines Stands und Herkommens / seine richtig- und ordentliche Lehr-Brieffe wird auffweisen können.
- ↑ 2. Wie Jedermann bey der Taffel das zierliche Spectacul und die saubere Arbeit mit Augen ansiehet.
- ↑ 3. Wie er solche / wann man sie ihme hinterwarts von dem Rücken zu darreichet / seinem eignen Geständniß nach / eincassiret.
- ↑ 4. Solches erhellet darauß / als ihm sein Recht in der Wach-Stube wiederfahren.
- ↑ 5. Ist gantz klar erweißlich / aus der schönen zarten und unvergleichlichen Wäsche / die um und um mit Schmutz verbrämet / und andern manierlichen gewohnheiten.
- ↑ 6. Wie bekandt / im Haasen-Stübigen.
- ↑ 7. Randbemerkungen
Anmerkungen (Wikisource)
- a) S Vorlage
